Natur und Wald sind malträtiert

Über Mario Osterlands heimische Arten schreibt Martin Straub in Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen (2/2018): „Natur und Wald sind malträtiert und können kein Refugium in dieser schnelllebigen Welt mit ihrer zerstörerischen Geschwindigkeit sein. »auf der Bremse standen wir lang genug / suchten uns in der Natur und fanden / faulige Rehe an ausgeleckten Kanistern krepiert«. Und an anderer Stelle heißt es: »Natur ist mehr als ein Bettvorleger / hält sich bereit in den Parks«. Zu diesem Thema gibt es beeindruckend gelungene Zeilen. Etwa in dem lyrischen Prosa-Text »hinter der Stadt«. »hinter der Stadt scheint die Sonne auf fruchtlose / Felder. nur an den Rändern blühen noch / Bahnschwellen. […] im Spätsommer sagt man ernten / sie hier manchmal Radios imitieren den Ruf des / Freiwilds das sich in den ausgebrannten Werk- / hallen sammelt.«“

Osterland_Cover

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