Zwischen Bibel und Punk

„Menno Wigman vermischt Zeitkritisches mit Eruptivem, ja Explosivem und bringt scheinbar Unvereinbares zusammen: ein Bibelzitat und der Fuck-Ausspruch des Sex-Pistols-Sängers Johnny Rotten, die eigene Hölle und die gemeinschaftliche Warteschlange im Supermarkt. Durch diese Montagetechnik erzeugt der Lyriker Wigman starke Bilder, ohne sich allzu vieler Metaphern bedienen zu müssen“, schreibt Karin Unkrig über die Gedichte aus Im Sommer stinken alle Städte für das schweizerische Magazin Kultur-Tipp.

Wigman Coveransicht

Aus dem Ärmel geschüttelt

„Was Kathrin Bach hier abliefert ist ein starkes Stück sinnlicher Poesie, die in keinem Moment ins Kitschige abdriftet. Die Sprache bleibt fokussiert auf die sorgsam gearbeiteten Bilder. Dass der Band lediglich aus elf Gedichten besteht, ist Segen und Fluch zugleich. Zum einen ist man betört von der Konsequenz, die diese Gedichte innerhalb ihres Programms fahren. Zum anderen will man aber mehr“, schreibt Marko Dinic über Schwämme in einer sehr treffenden Besprechung für Fixpoetry.

lr037-bach_kleen