Neue Perspektiven auf Griechenland

„Die Auswahl von 29 zeitgenössischen Dichterinnen und Dichtern, die mit jeweils zwei Texten vorgestellt werden, gibt einen kleinen Einblick in die Bandbreite lyrischen Schaffens mehrerer Generationen, eine Vielzahl an Stilen und inhaltlich-formalen Ansätzen, die neue Perspektiven eröffnen. Und auch wenn das gehäuft auftaucht, sind die wirtschaftliche und soziale Lage sowie die Situation der Geflüchteten längst nicht die einzigen Themen, die einem hier begegnen. Also keine Angst: Die Herausgeber haben nicht den Fehler gemacht, den Schwerpunkt auf tagesaktuelle Bezüge zu legen. Im Gegenteil. Das Buch ist eine Sammlung ohne rasches Verfallsdatum“, schreibt Gerrit Wustmann im Signaturen-Magazin über die Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten. Neue Gedichte aus Griechenland.

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Feindliche Umgebungen

„Sehr gefallen haben mir (…) die Gedichte im Zyklus Fossile Gewässer, die inspiriert wurden von den Gedichten eines anderen Apokalyptikers und Sängers von Ruinen: den Vier Quartetten von T.S. Eliot. Diesen Zyklus finde ich, man verzeihe mir das abgegriffenste aller Urteile: wunderschön. Vielleicht weil sie das Bizarre, das in diesem Band dominiert, aufwiegen durch ihre feine Machart. Hier wird aus feindlichen Umgebungen eine tiefgehende Idee von Umbruch und Verlassenheit destilliert, hier findet, so mein Eindruck, eine Transformation statt“, schreibt Timo Brandt in einer Besprechung über heimische Arten von Mario Osterland auf Fixpoetry.

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Lüttgerding der Entdecker

Die Gedichte aus dem Band Stäubungen lassen, so schreibt Jonis Hartmann in einer Besprechung für Fixpoetry, „in Bernd Lüttgerding einen Entdecker erkennen (…), dem aber alles offen liegt. Je nachdem, wohin er mit seinen nächsten Veröffentlichungen aufbrechen wird, eher die klaren Weltenwirbler einer grundnervösen Wahrnehmung, oder lieber die wort-assoziativen Sinnspiele in räumlichen Wimmelbildern oder womöglich noch etwas ganz anderes zwischen ‚Piepen, Spondeen und Arekasadara‘. Alles ist möglich unter diesen Vorzeichen: „Freunde, die Vergangenheit ist tot, doch/ wie ein Aal, sie zappelt noch“. Über soviel Lob für ein Debüt freuen wir uns natürlich.

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Hymnen ans Hinschauen

„Diese Gedichte sind Hymnen ans bewusste Hinschauen“, schreibt Guy Helminger in einer Besprechung von Aufwachräume im Luxemburger Tageblatt. Christoph Danne „schafft es durch seine zurückhaltende Bildlichkeit immer wieder, in die Ahnung jenseits des Bezeichneten vorzudringen und damit aus Räumen die besagten Aufwachräume zu dichten.“

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