Walhäute

„Am stärksten sind jene Stimmen, die nicht auf direkte Begriffe wie ‚Freiheit‘ oder ‚Krise‘ bauen, sondern die gesellschaftlichen Risse und Bruchstellen in intensive Bilder übersetzen. Katerina Iliopoulou mit ihren Landschaftsgedichten oder Dimitris Melicertes, den die Sommeratmosphäre an Walhäute erinnert, ‚aus denen die ganze Luft abgesaugt worden ist'“, schreibt Nico Bleutge in einer Besprechung von Kleine Tiere zum Schlachten in der Stuttgarter Zeitung (5.-7.1.).

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Peiner Portrait

Die Peiner Allgemeine Zeitung (29.12.) brachte ein Portrait über Bernd Lüttgerding, seine schriftstellerische Arbeit und den Gedichtband Stäubungen. Lüttgerding schreibe „von Augenblicken, Situationen, Menschen und reißt ihre gesellschaftlichen Themen wie Glyphosat-verseuchte Äcker an“, heißt es da. Das Foto zeigt ihn in seinem Arbeitszimmer.

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Das Echo der Kaserne

„Was sich da (in das Kasernengelände) eingeschrieben hat, dem spürt Fiebig in einem neuen Gedichtband nach“, schreibt die Augsburger Allgemeine über nach dem nachkrieg. Und weiter: „Ein sehr ungewöhnliches Kapitel Augsburger Geschichtsschreibung ist Fiebig an diesem Ort gelungen.“ Dass Lyrik auch Geschichte kann, freut uns natürlich.

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Was für Leute sind wir geworden

In einer Besprechung für die Wiener Zeitung stellte Gerald Jatzek die griechichen Gedichte aus Kleine Tiere zum Schlachten vor: „Diese umfassen das Parlando US-amerikanischer Stadtlyrik bei Orfeas Aspergis, Verweise auf die Mythologie bei Anna Griva, Stamatis Polenakis oder Maria Topali und das wütende Manifest des wahrscheinlich bekanntesten aktuellen Lyrikers, Jazra Khaleed. Leiser, aber nicht weniger intensiv stellt Christos Koukis fest: Was für Leute sind wir geworden und es wurde Nacht / ohne Kampf, ohne Erinnerung„.

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Düstere Graffiti

„Die Zeiten der Krise, der Alltag ist grau, die Texte sind politisch, feministisch. In den versammelten Gedichten sind aber auch eine Energie und ein ästhetischer Aufbruch zu spüren“, schreibt die Wochenzeitung Der Freitag (30.11.) über die von Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz herausgegebene Griechenland-Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten und widmet dem Buch eine ganze Seite inklusive Interview, zwei Gedichten (von Katerina Iliopoulou und Eleni Philippou) und einem Fuchs.

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