Wo warst du gestern?

Mit einem Zine startet parasitenpresse leipzig ein eigenständiges Programm. Wo warst du gestern? heißt die gemeinsame Arbeit von Lynn Hansen und Luzie Kasnitz, die Texte, Zeichnungen und fotografische Arbeiten kombiniert. Es ist der Versuch, das Lebensgefühl der Generation Z auszudrücken. „Das Gestern ist ein Tier, dass die Unendlichkeit gefressen hat.“

Lynn Hansen / Luzie Kasnitz: Wo warst du gestern? 24 Seiten, Preis: 10,- € – ab sofort lieferbar

Eine von Stille erfüllte Poesie der Welt

„‚Gedicht‘ steht unterm Titel. Aber eigentlich sind es zwei Gedichte, zwei ganz große, stille, lange. So in der Dimension von Cardenal oder Whitman, auch wenn die Landschaft, die Olav Amende beschreibt, die Stadt ist. Möglicherweise Leipzig. Eines, wie nur er es sieht. Oder gesehen hat – etwa in den ersten Wochen des Lockdowns 2020, an den sich heute kaum noch jemand erinnert.

Als die Stadt quasi menschenleer war und all dieses Hin- und Hergerenne einmal aussetzte, all die falsche Dringlichkeit, dieses Ich-bin-wichtig-Getue. So kann man es sich vorstellen, wie der Regisseur, Performancekünstler und Autor da am offenen Fenster stand und hinaussah.

Und auf Gedanken kam. Gedanken über eine Stadt, in der auf einmal alle Menschen verschwunden sind. Menschenleer. Zurück blieben nur die Gegenstände, die sie eben noch in Händen hielten, der Kaffee im Becher, das Handy mit der angefangenen Botschaft, die Tiere, die leeren Bänke in der Innenstadt, die Treppenstufen, auf denen noch zwei nasse Abdrücke von Sitzenden zu sehen sind und langsam verblassen.

Und dann kommt der Regen, der Hagel. Die blanke Natur übernimmt wieder die Regie. Und das wird zutiefst poetisch. Denn natürlich ist die Welt, in der wir leben, zutiefst poetisch. Wir nehmen uns nur fast nie die Zeit, das auch wahrzunehmen“, schreibt Ralf Julke über abwesenheiten von Olav Amende in der Leipziger Zeitung.

Und weiter: „Was so erscheint, ist natürlich die Poesie der Welt, eine von Stille erfüllte. Man darf sie wieder hören – die Vögel, die Insekten, die Regentropfen. Amende muss sie gar nicht besingen. Indem er benennt, was gerade geschieht, lenkt er den Blick. Richtig starke Poesie kommt ohne Kommentar aus. (…)

Man kann dieses Gedicht auch als Projektion lesen in eine Zukunft, in der es den Menschen mit seinem rücksichtslosen Umgang mit der Welt nicht mehr gibt. Er seine eigenen Lebensgrundlagen zerstört hat und eine Welt zurückbleibt, in der nur noch für eine gewisse Zeit seine Artefakte davon zeugen, dass er da war. Bevor Wind, Regen, Hagel und Sonne ihr wohltuendes Werk verrichten und die Dinge wieder zu Staub verwandeln.“

Beobachten das ist: „mal gar nichts damit zu machen. Mal nichts anzustellen. Mal nichts zu sezieren und zu verbrauchen. Als wäre die Welt zum Verbrauchen da. Und nicht zum Bestaunen.“ Die ganze ausführliche Besprechung gibt es hier nachzulesen.

Olav Amende: abwesenheiten

Unsre Lyrikreihe Die nummernlosen Bücher setzten wir fort mit dem Langgedicht abwesenheiten von Olav Amende. Darin begegnen wir einer Welt der Parallelitäten, in der die Dinge losgelöst und doch miteinander verbunden simultan geschehen. Die Zeit scheint stehen geblieben, die Welt verlassen und menschenleer. Dennoch treten Menschen auf. Wir betrachten sie aus einer Distanz, als gehörten wir nicht zu ihnen und ihrer Welt. Wir sehen ihren Tätigkeiten zu, hören ihr Schlurfen auf den Straßen, entgehen aber ihrem Blick. Ein Sound aus Wiederholungen und Auslassungen treibt den Text voran.

Und dann / ist der regen / verklungen / und was bleibt ist das / treiben der in den weiher / gesunkenen unken und / das tropfen von dem klatschnassen geäst der / weiden und der pappeln / in den wäldern und das / tropfen von den glänzenden blütenblättchen der / astern in der warmen abendsonne und das / tropfen von den dampfenden / sich fast wieder aufgerichteten grashalm- / spitzen und das / tropfen von den / hüpfburgzinnen und den / zinkdachrinnen der stadtvillen

Olav Amende: abwesenheiten. Gedicht, 72 S., Preis: 12,- € (Die nummernlosen Bücher) – ab sofort lieferbar

Olav Amende geboren in Berlin, ist Schriftsteller, Regisseur und Performancekünstler. Er hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (MA) an der Universität Leipzig studiert. Er schreibt und inszeniert Theaterstücke und veröffentlichte Texte in diversen Literaturmagazinen. Sein Gedicht Phantasie in Eile wurde im Rahmen der Superpreis-Anthologie des Literaturmagazins metamorphosen veröffentlicht. Im Sommer 2021 brachte er sein Theaterstück ZWISCHEN DINGEN am Anhaltischen Theater Dessau zur Uraufführung.

Unsere Leipziger Buchmesse 2022

Auch wenn die offizielle Buchmesse abgesagt ist, sind wir vom 17. bis 20. März mit unseren Büchern, Autor*innen und Übersetzer*innen in Leipzig.

Vom 18. bis 20. März findet die Buchmesse Popup der unabhängigen Verlage statt. Wir sind mit einem Stand dabei, an dem ihr Autor*innen, Übersetz*innen und Freunde des Verlages treffen könnt, u.a. Olav Amende, Dirk Bretschneider, Evelyn Bubich, Zuzana Finger, Philipp-Bo Franke, Adrian Kasnitz, Christian Kreis, Sünje Lewejohann, Jonas Linnebank, Kathrin Niemela, Thomas Podhostnik, Mathias Traxler, Patrick Wilden und Nora Zapf. Am Sonntag lesen dort Sünje Lewejohann und Thomas Podhostnik (12.15-12.45h). Sowohl für die Popup-Messe als auch für die Lesungen sollte man Tickets reservieren! Ort: Werk 2, Kochstr. 132 (Haltestelle: Connewitzer Kreuz), Fr. 12-18h, Sa.+So. 10-18h.

Zusätzlich sind wir am 19. März mit einem Stand bei It’s a book in der Hochschule für Grafik und Buchkunst vertreten (Wächterstr., 12-21 Uhr) – gemeinsam mit der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur.

In zwei parasitären Abendveranstaltungen stellen wir am 18. März beim Books & Beers im Textat (Erich-Zeigner-Allee 64, 20 Uhr) und am 19. März bei So glücklich war ich noch nie im Besser Leben (Holbeinstr. 2, 20 Uhr) unsere Bücher vor. Am 18.3. lesen: Thomas Empl, Alexander Estis, Zuzana Finger, Philipp-Bo Franke, Adrian Kasnitz, Christian Kreis, Sünje Lewejohann, Jonas Linnebank, Kathrin Niemela, Thomas Podhostnik, Mathias Traxler, Patrick Wilden und Nora Zapf. Am 19.3. lesen: Olav Amende, Dirk Bretschneider, Beatrice Cordier, Veronique Homann, Laurine Irmer, Adrian Kasnitz, Sünje Lewejohann, Kathrin Niemela, André Patten, Thomas Podhostnik, Andre Rudolph und Patrick Wilden.

Wer gar nicht nach Leipzig kommen kann, dem sei die Lyrikbuchhandlung empfohlen. Von der ‚Buchhandlung‘ sind zwar nur die Online-Lesungen übriggeblieben, das Programm reicht aber für zwei Lyrik-Abende am 17. und 18. März. Am 17.3. liest dort Kathrin Niemela (ab 20.20 Uhr).

In jedem Fall freuen wir uns auf Begegnungen und Gespräche!

Thomas Podhostnik bei der parasitären Lesung vorm
Besser Leben, Leipzig 2021. Foto: AK.

Bei Portwein und Feijoada

Das Logbuch des Leipziger Kreuzer bringt zur Buchmesse eine Doppelbesprechnung der beiden Anthologien Wie man ein Wunder löscht und Translator’s Choice mit Gedichten aus Portugal und Südamerika. Darin schreibt Fabian Schwitter: „Beinahe programmatisch erscheint der Titel dieser kleinen Anthologie aus dem Portugiesischen (er steht auch über einem Gedicht von Francisca Camelo), als löschten Gedichte in deutscher Sprache ihr Wunder gleich selbst, um es auf der Ebene ihres Übersetztseins wieder hervorzuzaubern. Lakonisch halte ich (…) mit Sara F. Costa fest: ‚Die andere Seite der Welt ist genau wie / die andere Seite der Welt.'“ Und weiter zum zweiten Band: „Da pfeffert die Brasilianerin [Ana Martins Marques] dem ehemaligen, patriarchal-rassistischen Kolonialherrn eine ordentliche Feijoada auf den Teller: ‚wenn er kommt, / um Geburtstage zu verderben / und Fleisch von den Knochen zu nagen‘. Dass den Übersetzungen anlässlich der Latinale 2021 jeweils eine Einführung der Übersetzerinnen und eine Antwort der Autorinnen voran- bzw. nachgestellt ist, rundet den würzigen Band geschmacklich ab.“ Nachlesen kann man die ganze Besprechung hier.

Patrick Wilden: Schreibers Ort

In seinem Gedichtband Schreibers Ort unternimmt Patrick Wilden dichterische Erkundungen in und rund um Agnetendorf, einem Ort wie einer Region im Umkreis des Riesengebirges in Polen. Und es liegt nahe, dass es dem Autor zugleich um ein sich ins Verhältnis Setzen mit (kultur-) historischen Räumen geht, ein poetisches Aneignungsverfahren, das schon seinen ersten Gedichtband wesentlich prägt. In Agnetendorf lebte und arbeitete bis 1946 der Dichter und Dramatiker Gerhart Hauptmann. Seit den endneunziger Jahren des 20. Jahrhunderts dient dessen Villa als Museum und Begegnungsstätte für Künstler aus Ost und West.

Patrick Wilden lauscht dem Klang und der Bedeutung von Worten nach, die er nicht kennt, setzt sie mit der eigenen Sprache in Beziehung, und fühlt sich mit der Zeit ‚den Wörtern gegenüber/ machtlos‘. Es ist also nicht nur eine Orts- und Zeiterkundung, sondern auch eine Sprach-Reise, die Verunsicherungen zeitigt, die der Autor bewusst annimmt und produktiv zu machen weiß. Wer hat wem die Sprache verschlagen fragt er an einer anderen Stelle. (Aus dem Nachwort von Jayne-Ann Igel)

Patrick Wilden: Schreibers Ort. Suite karkonosque. Gedichte, mit einem Nachwort von Jayne-Ann Igel, 98 Seiten, Preis: 12,- € – ab sofort lieferbar

Patrick Wilden, geboren 1973 in Paderborn, schreibt Gedichte, Rezensionen und Kurzprosa und ist Redakteur der Literaturzeitschrift Ostragehege. Nach Schulzeit in der Region Kassel, Studium in Tübingen und Verlagsvolontariat in Stuttgart arbeitete er viele Jahre in einem Antiquariat in Dresden, er lebt dort und in Leipzig. 2019 erschien sein Gedichtband Alte Karten von Flandern als Raniser Debüt. Im Frühjahr 2016 lebte er eine Zeitlang im polnischen Riesengebirge, schrieb einen Großteil der Gedichte und machte die Aufnahmen für diesen Band.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaats Sachsen.

Portugal-Bücherpaket

Portugal sollte schon 2021 Gastland der Leipziger Buchmesse sein und auch in diesem Jahr gab es Pläne, den Gastland-Auftritt nachzuholen, der nun größtenteils der Absage der Buchmesse zum Opfer fällt. Trotzdem sind in diesen zwei Jahren viele Neuübersetzungen aus dem Portugiesischen erschienen, u.a. auch unsere beiden Titel, die Anthologie mit junger Lyrik aus Portugal Wie man ein Wunder löscht, den Beatrice Cordier und Laurine Irmer zusammengestellt und übersetzt haben, und der Gedichtband 365 vorhergesagte Gedichte von Álvaro Seiça in der Übersetzung von Mathias Traxler. Beide Bücher gibt es nun zusammen für 24,- €, dazu bekommen alle Besteller*innen eine parasitäre Umhängetasche. Bitte direkt in unserem Buchladen bestellen.

Beide Bücher werden trotz alledem im März vorgestellt. Mathias Traxler liest am 18. März bei Books & Beers im Leipziger Textat. Beatrice Cordier und Laurine Irmer lesen am 19. März bei So glücklich war ich noch nie im Leipziger Besser Leben. Außerdem liest Beatrice Cordier am 16. März bei unserem Verlagsabend im Kulturpalast Linden in Hannover.

Portugal-Bücherpaket

Shpëtim Selmani: Notizbuch der Liebe

Unsere Reihe PLÜ mit internationaler Prosa setzen wir fort mit Notizbuch der Liebe von Shpëtim Selmani. Darin erzählt Selmani in 33 kurzen Prosastücken vom Leben als Schriftsteller auf dem Balkan, von Begegnungen in Prishtina, Tirana, Belgrad, Leipzig und Berlin – und von der großen Liebe. 2020 wurde er für dieses Buch mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet.

„Seit Jahren versuche ich, früh aufzustehen und mich wie ein König auf einen der Stühle im Strip Depo zu setzen. Meistens schaffe ich es, früh aufzustehen. Ich lebe die Morgen, als wären sie alle gleich. Vielleicht sind sie das auch. Aber wen juckt das! Wenn ich mich hingesetzt habe, nehme ich eine Jacke oder einen Mantel und bedecke meine lieben Knie. Meine beschissenen apokalyptischen Knie. Regel Nummer eins: Versuche immer, dir Wärme zu schenken, dann nehmen die anderen bei dir Zuflucht. Die Welt ist ein kaputter Kühlschrank. Das ist der erste Samen des Wissens. Der Krieg steckt ungestört im Anfang jeden Buches, das uns die Götter geschenkt haben.“

Shpëtim Selmani: Notizbuch der Liebe. Prosa aus dem Albanischen von Zuzana Finger, 72 Seiten, Preis: 12,- € – ab sofort lieferbar

Shpëtim Selmani, geb. 1986, ist ein Schriftsteller und Schauspieler aus dem Kosovo. Zu seinen Büchern zählen: Shënimet e një Grindaveci (Aufbrausende Notizen, 2015), Selected Poems 2010-2017 – Poetry in Time of Blood and Despair (Multimedia, Prishtina, 2017) und das vorliegende Libërthi i dashurisë (Notizbuch der Liebe), das 2019 bei Armagedoni in Prishtina erschienen ist. Dafür ist er 2020 mit einem der Literaturpreise der Europäischen Union ausgezeichnet worden.

Zuzana Finger, geboren 1959 in Šaľa (Tschechoslowakei), lebt in Wilhelmshaven. Übersetzt aus dem Albanischen, Tschechischen, Slowakischen und Serbischen. Zuletzt: Tomáš Přidal, Der Kokosaffe und andere Tiere, Wilhelmshaven 2021.

Leipziger Buchpremiere und Frankfurter Buchmesse

In dieser Woche laden wir zur Leipziger Buchpremiere von Frame und zu zwei Terminen bei der Frankfurter Buchmesse ein. Am 20. Oktober, 20 Uhr, findet im Leipziger Westflügel die Buchpremiere Frame mit Thomas Podhostnik, Sünje Lewejohann und Adrian Kasnitz statt. Musik kommt von Giuseppe Sciaratta (Klarinette). Zur Parasites‘ Night, unserer Verlagsfeier zur Frankfurter Buchmesse laden wir am 21. Oktober, 20 Uhr, ins Hotel Lindley ein. Es Artur Becker, Adrian Kasnitz, Kathrin Niemela und Thomas Podhostnik. Außerdem gibt es Texte von Denise Omurca und Di Lu Galay zu hören. Hier bitten wir um Anmeldung. Und den Abschluss machen wir am 22. Oktober mit der Lesung Ein Oktopus, aber so viele Handschuhe mit Artur Becker, Adrian Kasnitz, Kathrin Niemela, Marcus Roloff und Texten von Di Lu Galay (Myanmar), Adalber Salas Hernández (Venezuela) und Eleonore Schönmaier (Kanada) im Yok Yok + ninaz, Fahrgasse 21, 19 Uhr. Über Neugierde und Begegnungen freuen wir uns!

Thomas Podhostnik: Frame

Im Zentrum von Frame steht ein junger Kameramann, den die eingefangenen Bilder einer Unglücksnacht nicht mehr loslassen. Es ist eine Art innerer Bilderwald, in dem er nach Orientierung und einem Ausweg sucht. Aufnahmen werden zu Erinnerungen und umgekehrt. Blicke und Gegenblicke bestimmen die Motiv- und Gedankenwelt. Totes und Lebendes stehen sich gleichermaßen als Subjekt und Objekt gegenüber und beobachten einander. Die Szenen führen den Kameramann immer wieder auch zu Erinnerungsbildern aus seiner Kindheit und seiner Jugend. Verhandelt werden in dem neuen Mikro-Roman von Thomas Podhostnik auch soziale Fragen und Geschlechterverhältnisse: Wem gehören die Bilder, wem gehört die Kamera, wem gehören die Motive? Welche Erniedrigung erfährt das Motiv durch den Blick des Kameramanns und wie sehr erniedrigt sich der Kameramann beim Blick durch den Sucher? Unter welchen Konditionen veräußert der Kameramann sein Auge? Nicht nur die Rolle des Kameramanns erscheint zunehmend fragwürdig, auch der Mensch als bestimmendes Subjekt hinter der Kamera. 

Im Sommer 2022 jährt sich das Flugzeugunglück von Überlingen, bei dem eine russische Passagier- und eine deutsche Frachtmaschine kollidierten. Im Juli 2002 war der Autor Teil eines Kamerateams und musste in der Nacht zur Absturzstelle eines Flugzeugunglücks. Auf der Fahrt dorthin wusste er noch nicht, dass es sich dabei um den folgenschwersten Flugunfall in der Geschichte der Bundesrepublik gehandelt hat.

Thomas Podhostnik liest am 9.9. in Köln (Paratexte, Traumathek), am 13.10. in Berlin (Volksbühne), am 20.10. in Leipzig (Westflügel), am 21.10. in Frankfurt (Parasites‘ Night, Hotel Lindley) und am 6.11. in Dresden (Hole of Fame).

Thomas Podhostnik: Frame. Mikro-Roman, 94 Seiten, Preis: 12,- € (paradosis Bd. 17) – ab sofort lieferbar

Thomas Podhostnik wurde 1972 in Radolfzell am Bodensee als Sohn jugoslawischer Gastarbeiter geboren. Er machte eine Lehre zum Speditionskaufmann, dann eine Ausbildung zum Regieassistenten am Teatro Nacional de Cuba. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

Thomas Podhostnik verfasst Prosa und experimentelle Prosa, die in Einzeltiteln, Anthologien und Literaturzeit- schriften veröffentlicht wurden. Er lebt in Leipzig. In der parasitenpresse erschienen zuletzt von ihm der Prosaband Unter Steinen (2020) und die Übersetzung ins Russische Под камнями (2021).