Alphabete

Mit dem Ehrenfeld Alphabet starten wir diesen Monat eine neue Reihe mit Städte- und Stadtteilbüchern. Den Kölner Stadtteil Ehrenfeld beschreibt Peter Rosenthal in 26 Gedichten. Persönliche Erinnerungen, prägende Orte, Notizen zu Begegnungen versammeln diese vielschichtigen Texte. Weitere Infos dazu folgen bald. Ein zweiter Band zum Kölner Stadtteil Kalk ist in Arbeit, der verschiedene Autor*innen, Stimmen und Textformen versammeln wird. Weitere Orte werden folgen.

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Christoph Danne: Aufwachräume

Als weiterer Gedichtband unserer Reihe Die nummernlosen Bücher erscheint heute Aufwachräume von Christoph Danne. „Es gibt eine Bemerkung des Philosophen Roland Barthes, sinngemäß: Sobald wir auf den Auslöser drücken, um ein Foto zu machen, erstirbt das Motiv. In diesem Prozess, dort Zeugenschaft herzustellen, verfängt Dannes Poesie. Wir spüren ihre aufwühlende Unbehaustheit, die herausgeschnittene Zeit, den steten Nachklang. Und dann, nachts, in irgendeinem Zimmer, wenn unten die S-Bahn vorbeikommt, ziehen weiße Blitze durchs Bier“, schreibt Dominik Dombrowski zu den Texten. Diese sind oft mit „mit kleinen Graffiti oder Kritzeleien“ (Fixpoetry) an der weiß gekalkten Wand verwandt und somit Botschaften des Widerstandes gegen eine eindimensionale Welt.

Das Buch wird am 26. April im Literaturklub Köln und am 27. April in der Lettrétage Berlin präsentiert.

Christoph Danne: Aufwachräume. Gedichte, 60 Seiten, Preis: 10,- € – jetzt erschienen

Danne_Cover
Christoph Danne, geb. 1976 in Bonn, Studium in Berlin, Salamanca und Köln, lebt und arbeitet in Köln. Neben dem band das halten der asche (parasitenpresse 2014) erschienen die Gedichtbände finderlohn (2011) und shooting stars (2015). Danne erhielt mehrere Auszeichnungen u.a. den Postpoetry-Preis. Er veranstaltet die Lyrik-Lesereihe HELLOPOETRY! in Köln und betreibt den tauland-verlag.