Stille als Stil

„Reduktion heißt also die Devise“, schreibt Jürgen Moises in der Süddeutschen Zeitung (5.11.) über Ich mag das (Problembär Records), die neuen Songs von Mira Mann, die auf dem Band Gedichte der Angst basieren. „Aber nicht im Sinne einer direkten musikalischen Vertonung. Eher ist es so, dass die insgesamt sechs Stücke in Text und Musik auf Situationen, Stimmungen und einzelne Satzfragmente aus den Gedichten reagieren.“

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Schöne, nahe, zarte Momente

Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk spricht Mira Mann über den Zusammenhang von Gedichte der Angst mit ihrer Solo-EP Ich mag das. „Der Transfer von einigen ‚Gedichten der Angst‘ zu ‚Ich mag das‘ hat mir gezeigt: Selbst wenn man in einer großen Krise ist, gibt es sehr schöne, nahe, zarte Momente mit anderen Menschen, die es wert sind festgehalten zu werden.“ Die Fragen stellte Joana Ortmann.

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Wieder Herrin werden

Auf dem Kulturgeschwaetz-Blog schreibt Katharina Herrmann über vier Bücher, die das Leben mit Krankheiten thematisieren, auch über Gedichte der Angst. Darin sagt sie: „Auch Mira Mann verwendet die Krankheit, von der sie sich plötzlich betroffen weiß, nicht als Metapher, schreibt ihr keine Bedeutung zu, die sie nicht hat. Sondern sie versucht (…) wieder Herrin über ihr Leben zu werden, indem sie es schreibend zu tragen versucht.

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