Aus der Werkstatt

Ein paar Eindrücke aus der Produktion des neuen Lyrikheftes Irgendwo, jemand vermitteln diese Bilder. Bastian Schneider hatte die Idee, das Heft durch die Beilage einer Karo-Tasche zu bereichern. Die muss natürlich zugeschnitten und eingeheftet werden. Teamwork bei offenem Fenster.

Rezension: werkstatt #2

Zwei weitere Besprechungen beschäftigen sich mit werkstatt von Stefan Heuer. Dirk Uwe Hansen lenkt sein Augenmerk auf die Trauerarbeit in den Gedichten (nachzulesen in Signaturen) und Juliane Beer verhandelt das Problem, über Familie so zu schreiben, dass es für Außenstehende plausibel wird und den eigenen Kosmos überschreitet (nachzulesen in Wirtschaftswetter). „Man tut (…) gut daran, (…)  sich auf Heuers gelungene und berührende Beschreibungen einzulassen“, schreibt Hansen.

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Besprechung: werkstatt

„Es sind mit leiser Stimme gesprochene Gedichte – sie ziehen den Leser Schritt für Schritt hinein in eine Welt des Erinnerns, in der die Spuren des Großvaters Stück für Stück aus staubig-trübem Licht hervortreten und sich mit den Kindheitserinnerungen, den Erinnerungen des heranwachsenden lyrischen Ich vermengen, das der Nostalgie ein poetisches Denkmal setzt“, schreibt Gerrit Wustmann über werkstatt von Stefan Heuer. Die ganze Besprechung gibt es bei Fixpoetry, das Lyrikheft natürlich direkt bei uns!

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Stefan Heuer: werkstatt

Zur Buchmesse erscheint in unserer Lyrikreihe der Gedichtzyklus werkstatt von Stefan Heuer. In zehn poetischen Bildern beschwört er die Heimwerker-Garage des Großvaters herauf. Eine vergangene, verlorene Welt mit all ihren merkwürdigen Werkzeugen und Utensilien. Angesammelte Dinge, die kleine Geschichten erzählen. Die handwerklichen Tätigkeiten sind nur noch Rudimente und haben allenfalls eine erinnerte Funktion wie „die stofflose mechanik eines regenschirms“.

Stefan Heuer, geb. 1971 in Großburgwedel, lebt in Burgdorf. Veröffentlicht seit 1996 Lyrik, Prosa, experimentelle Kurzdramen und Kritik. Zahlreiche Einzeltitel, u.a. das gute geschäft (parasitenpresse 2002), favoritensterben (yedermann 2006) und Firnis (Verlagshaus J. Frank 2010).

werkstatt erscheint als Lyrikheft und in einer Vorzugsausgabe. Der Vorzugsausgabe liegen drei von Stefan Heuer als Holzschnitt gedruckte Lesezeichen bei, der normalen Ausgabe eins (solange der Vorrat reicht).

Stefan Heuer: werkstatt. (ein abschied in zehn bildern). Gedichte, 14 Seiten, Preis: 6,- € (Lyrikreihe, Bd. 031) ((mit Lesezeichen, solange Vorrat reicht))

Vorzugsausgabe (mit drei Lesezeichen, limitiert): 10,- €

Ab sofort bei uns und ausgesuchten Buchhandlungen erhältlich!

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