Festival-Bücherpaket ELK 2020

Wer das 2. Europäisches Literaturfestival in Köln-Kalk verpasst hat oder alle Texte noch einmal nachlesen möchte, dem sei das Festival-Bücherpaket empfohlen. Darin enthalten sind Abecedar von Pablo Jofré, was sollen wir mit all der schönheit? von Rasmus Nikolajsen, Wellenlängen deines Liedes von Eleonore Schönmaier, Wilde Tiere von Krišjānis Zeļģis, die Anthologie Was es bedeuten soll mit Texten von Zahava Khalfa, In Frauenkleidung von Zoltán Lesi (erschienen bei mosaik), die neuste Ausgabe der KLiteratur mit Texten von Željana Vukanac, das Kalk Alphabet und der Festival-Reader mit Autorenportraits und Texten aller Autor*innen (inkl. Margarita Athanasiou). Das Paket gibt es zum Preis von 85,- € (Lieferung in D frei haus) und kann nur hier in unserem Buchladen bestellt werden.

Vorfreude-Bücherpaket

Ihr könnt auch vor Hitze nicht mehr denken und wünscht euch schon den September herbei? Und freut euch bereits auf unser Europäisches Literaturfestival in Köln? Zur Abkühlung liefern wir zwar kein Eis, aber das Vorfreude-Bücherpaket mit den vier bislang erschienenen Büchern zum Festival (Ende August werden es mehr). Es sind Bücher von Pablo Jofré, Rasmus Nikolajsen und Krišjānis Zeļģis sowie die Anthologie Was es bedeuten soll mit Texten von Zahava Khalfa. Zusammen für 48,- €. Dazu legen wir eine parasitäre Tasche. Bestellung im Online-Shop.

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Durchgeknallt, in diesem Land

„‚Ich glaube, ich bin, / hier, in diesem Land, durchgeknallt‘ – diese Sentenz von Admiel Kosman, dem ältesten Autor der Sammlung (* 1957), ist durchaus wörtlich zu verstehen. Was es bedeuten soll ist schon deshalb ein lesenswertes Buch, weil die Gedichte, oft aus sprachlichen Mischformen entstanden, bislang auch im Original noch unveröffentlicht sind – als Anregung und Einladung, eine jahrhundertealte Tradition zurückkehren zu sehen, als „neue hebräische Dichtung in Deutschland“, schreibt Patrick Wilden in einer Besprechung unserer hebräischen Anthologie bei Fixpoetry.

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Lyrik einer jungen Diaspora

Über unsere hebräische Anthologie Was es bedeuten soll und unsere Berliner Release-Lesung in der Lettrétage berichtet Ralf Balke von der Jüdischen Allgemeinen. „… in den vergangenen Jahren zog es zahlreiche Israelis ins Ausland. Vor allem in Berlin ist eine äußerst kreative und vielfältige israelische Szene entstanden. Man lebt zwar in Deutschland, spricht häufig auch mittlerweile die Sprache, aber schreibt weiterhin auf Hebräisch. Eine quasi eigenständige Stilrichtung konnte sich so weltweit herauskristallisieren, das »Ivrit Diasporit«, zu Deutsch: das Hebräisch der Diaspora. ‚Das führt natürlich zu der Frage, wie man eine Literatur am Leben erhält und weiterentwickeln kann, wenn man als Israeli in einem anderen Land lebt‘, sagt Schiffer.“

Wie sehr die Erfahrungen von Diaspora und Migration in das Schreiben einfließen, bringt auch Maya Kuperman auf den Punkt: „Migration ist eine sehr nachhaltige Erfahrung, die einer der zentralen Gegenstände meiner Texte geworden ist, seit ich hier lebe.“

Fazit der Jüdischen Allgemeinen: „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, der hebräischen Lyrik in Deutschland Aufmerksamkeit zu verschaffen.“ Der ganze Beitrag kann hier nachgelesen werden.

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Viele Juwelen

„Viele Juwelen gibt es zu entdecken, fein gewebte Gedichte sind sie allesamt und inhaltlich sowie formal modern im besten Sinne des Wortes. Lyrik kann Einblicke in andere Welten herstellen, und dieses großartige Buch mit wundervollen Gedichten bietet dazu eine sehr gute Gelegenheit. Also, nix wie ran! Lernen wir die neuen Brüder und Schwestern aus Israel kennen!“ schreibt Matthias Ehlers über unsere hebräische Anthologie Was es bedeuten soll bei WDR5 Bücher. In der Sendung lief das Gedicht Haus von Tali Okavi aus dem Band.

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Eine eigene Sprache

„Der Band versammelt 13 Stimmen von teils hebräisch, teils deutsch dichtenden, größtenteils jüngeren Lyriker*innen, die hierzulande bis dato kaum wahrgenommen werden. Dankbar darf man dem Herausgeberduo dafür sein. Ihr Band macht ein wenig vertrauter mit noch wenig bekannten Stimmen und ermöglicht zudem eine Teilhabe an dem ‚Wunder, dass die jüdische und hebräische Kultur in Europa heute wieder pulsiert’“, schreibt Beate Tröger über unsere hebräische Anthologie Was es bedeuten soll in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

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Ping Friday Bücherpaket

Zum Ping Friday haben wir wieder ein Bücherpaket geschnürt, das die drei Anthologien mit neuer dänischer, griechischer und hebräischer Lyrik umfasst. Dazu legen wir eine Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur und eine parasitäre Umhängetasche. Das alles gibt es für 45,- €.

Die Kölner*innen sind am Ping Saturday (30.11.) eingeladen, zu unserem Xmas Ping in die Räume des Kunts e.V., Odenwaldstr. 41 nach Kalk/Humboldt-Gremberg zu kommen. Von 14-22 Uhr gibt es stündlich Lesungen, Musik, Kunst und natürlich unsere Bücher. Wer mag, kann dort auch das Bücherpaket erwerben.

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