Unwiederholbarkeit und Fragilität

„Vielleicht sind es gerade Konzepte wie das vorliegende, Lyrik mit bildender Kunst und mit dem Ort und den Menschen, denen man begegnet, zu verbinden, die eine Unwiederholbarkeit und die Fragilität eines Gedichts (das destillierte Situation ist) sichtbar machen. Wenn sie sich öffnet und an dem Ort entfaltet, an dem sie entsteht, ist es plausibel, dass sich Lyrik mit Performance- und Bildender Kunst verbindet. Ungefähr so könnte die schlichte Schönheit beschrieben werden, mit der der Ausstellungsband »Poesie passieren & passieren lassen« ausdrückt, was er vollzieht“, schreibt Katharina Kohm über den Band von Astrid Nischkauer auf Fixpoetry.

Astrid Cover

Astrid Nischkauer: Poesie passieren & passieren lassen

Im Winter 2015 verbrachte die Wiener Dichterin Astrid Nischkauer mehrere Wochen auf der Raketenstation Hombroich. In dieser Zeit entstanden die Arbeiten für die Ausstellung
Poesie passieren & passieren lassen, die sie nach und nach im Pförtnerhäuschen installierte. Diese Arbeiten sind Bestandteil des vorliegenden Katalogs mit allen Texten und elf teils farbigen Aufnahmen. Sie werden ergänzt um ein Gedicht von Ute Langanky und eine Zeichnung von Oswald Egger.

Astrid Nischkauer: Poesie passieren & passieren lassen. Gedichte Ausstellung Katalog, 36 Seiten, Preis: 10,- € (erscheint am 15. August 2016)

Astrid Cover

Astrid Nischkauer, geb. 1989, studierte Germanistik und Komparatistik. Übersetzungsbegeistert. Lebt zwischen Bücherbergen und in Wien. In der parasitenpresse erschien von ihr bereits frisch gepresste Parasiten (2015). Mit dem Übersetzerkollektiv VERSATORIUM wurde sie mit dem Preis der Stadt Münster für internationale Poesie ausgezeichnet.