Über verschwundene O.s

In einer ausführlichen Auseinandersetzung mit den Gedichten aus Christoph Georg Rohrbachs O. geht Armin Steigenberger den geographischen und geschichtlichen Spuren in deutsch-polnisch-tschechische Gefilde nach und verknüpt seine Überlegungen mit Hölderlin. „Wo Hölderlin sein Lied an die heilige Unschuld intoniert, das Gute und Reine huldigt und mit dem Himmlischen allein sein möchte, kreisen Rohrbachs Texte um Verlust, Zerstörung, Auslöschung, Entweihung“, schreibt Steigenberger. Erschienen ist der Beitrag im Signaturen-Magazin.

lr036rohrbach_kleen

Advertisements

Christoph Georg Rohrbach: O.

O wie der Fluss, wie die Windrichtung. Die Gedichte von Christoph Georg Rohrbach nehmen uns mit auf eine Reise entlang der Elbe, über die Oder, in den Osten, führen nach Tschechien und Polen. Sie spüren den Orten und der Geschichte nach, erkunden die Landschaft, reiben sich an Zischlauten. „dabei rücken an rücken ich und / riesengebirge“.

Christoph Georg Rohrbach, geb. 1992 in Blankenburg (Harz). Studium der Germanistik, Geschichte, ev. Religion und Deutsch als Fremdsprache in Greifswald und Kraków.

Christoph Georg Rohrbach: O. Gedichte, 14 Seiten, Preis: 6,- € (Lyrikreihe Bd. 036)

lr036rohrbach_kleen