Abo: Grundstock-Paket

Wer immer direkt bei Erscheinen die erste Auflage unserer Lyrikhefte erhalten möchte, ist mit einem Abo gut beraten. Es kommt frei Haus und Abonnenten erhalten 10% Rabatt. Für alle Sammler und diejenigen, die es werden möchten, bieten wir jetzt ein Grundstock-Paket an: eine Auswahl von 11 klassischen Lyrikheften von Heft Nr. 002 bis 031 gibt es für 60,- € (im Ausland zuzüglich Porto). Darin enthalten sind Lyrikhefte von Stefan Heuer (031), Dominik Dombrowski (028), Jan Kuhlbrodt (027), Jan Skudlarek (024), Thorsten Krämer (022), Angela Sanmann (020), Stan Lafleur (019), Karin Fellner (018), René Hamann (012), Tom Schulz (008) und Achim Wagner (002).

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René Hamann: Wart und Gegenwart

Der neue Gedichtband Wart und Gegenwart versammelt Texte von René Hamann, die Orte und Zeiten zwischen Brüsseler Platz (Köln) und Waldemarstraße (Berlin) aufspannen. „Pop ist tot, aber er zuckt noch. Sein Sterben wird nicht aufhören, ähnlich wie das der Metaphysik. Die Gedichte von René Hamann halten ihm die Hand, bis zuletzt, denn sie wissen, dass es weitergeht. Abgeklärtheit und Melancholie, Euphorie und Skeptizismus – Eigenschaften aus der job description einer nurse with wound – finden sich in diesen Texten, die Zeitgenossenschaft unbedingt bejahen und doch im richtigen Moment den nötigen Abstand halten. Sie sind dabei“, schreibt Thorsten Krämer über diese Gedichte.

René Hamann: Wart und Gegenwart. Gedichte, 58 Seiten, 10,- € (Die nummernlosen Bücher) – erscheint heute und ist ab sofort bestellbar

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René Hamann, geboren 1971 in Solingen, Abitur in Emmerich, abgebrochenes Studium in Köln, lebt und arbeitet als Journalist und Autor in Berlin. Katalan war sein erster Gedichtband, der ebenfalls in der parasitenpresse erschienen ist, zuerst 2002, dann noch einmal in überarbeiteter Version 2013. Daneben erschienen zwei Romane, zahlreiche Erzählungen und ein Hörspiel an anderen Publikationsorten. Sein Blog heißt DIE SUCHE NACH DEM GLAM und wird bald eingestellt. Mehr unter: renehamann.blogspot.de

Über der Kimmung #2

Internationales Lyrikfest ÜBER DER KIMMUNG #2 im Literaturklub

Zum zweiten Mal findet im Literaturklub das Lyrikfest Über der Kimmung statt. Drei Kölner/regionale und drei auswärtige/internationale Dichter*innen treffen aufeinander und lesen einen ganzen Nachmittag lang neue Texte. Der Vers Über der Kimmung stammt aus einem Gedicht von Johannes Bobrowski (1917-1965) und verweist auf den Horizont, ein Kante oder auch eine Lichtspiegelung. In dieses ungewisse, trügerische Gebiet jenseits der Kante möchte wir auf poetische Weise hineinschauen.

Mit Thorsten Krämer (Köln), Anne Nimmesgern (Leipzig), Wolfgang Schiffer (Köln), Anne Seidel (Gießen), Kinga Tóth (Budapest) und Menno Wigman (Amsterdam).

Musik: Aire Flamenko, Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 6. November 2016, 16 Uhr
Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln
Eintritt: 6,- €

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15 Jahre parasitenpresse in Leipzig

In diesem Jahr wird die parasitenpresse 15 Jahre alt. Für uns ist das natürlich ein Grund, unser Jubiläum mit alter und neuer Poesie zu feiern. Während der Buchmesse in Leipzig (11.-15. März) lesen unsere Autor/innen an verschiedenen Orten. Christoph Danne, Dominik Dombrowski und Mario Osterland lesen in der temporären Lyrikbuchhandlung in der Galerie D21 (Donnerstag und Freitag), Dominik Dombrowski liest bei der UV-Lesung (Freitag), Georg Leß bei der Lyriknacht im Helheim (Freitag) und am Samstag zelebrieren wir unser parasitäres Lyrikfest 15 magische Aurelien in der Galerie BüKü mit neuen, alten und befreundeten Autor/innen. Zugesagt haben bislang: Astrid Nischkauer, Christoph Danne, Christoph Wenzel, Daniel Ketteler, Dominik Dombrowski, Georg Leß, Jan Kuhlbrodt, Kathrin Bach, Mario Osterland, Niklas Lem Niskate, Thorsten Krämer und Adrian Kasnitz. Postkarte 15magischeAurelienn

Nachgedruckt

Frisch aus der Druckerei gekommen sind die Nachauflagen von Georg Leß: Schlachtgewicht (2. Auflage), Jan Kuhlbrodt: Il Manifesto (2. Auflage) und Thorsten Krämer: The Democratic Forest (3. Auflage). Jedes Heft ist nun zum Preis von 6,- € erhältlich.

Schlachtgewicht Jan Kuhlbrodt: Il Manifesto lr022 Krämer 2014 kleen

 

Brinkmann-Stipendium für Christoph Wenzel

Das renommierte Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln erhält in diesem Jahr Christoph Wenzel, Mitherausgeber unserer Anthologie Westfalen, sonst nichts?, für seine außerordentliche Lyrik. Zeitgleich mit dem Literaturstipendium wurde gestern im Hansasaal des Historischen Rathauses die Vergabe vier weiterer Förderstipendien in anderen Kunstsparten bekanntgegeben. Die feierliche Übergabe des RDB-Stipendiums findet erst im Herbst im Literaturhaus statt. Zuvor liest Christoph Wenzel (gemeinsam mit Adrian Kasnitz) während der Leselust im Quadrum am 1. August in Aachen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

In der Kölner Onlinezeitung Report K  findet sich ein kleiner Bericht zur Bekanntgabe.

Aachen, Brüssel oder Köln?
Aachen, Brüssel oder Köln? Christoph Wenzel am Brüsseler Platz

 

 

Weitere Brinkmann-Stipendiaten, die Einzeltitel oder Anthologiebeiträge in der parasitenpresse veröffentlicht haben, sind: Thorsten Krämer (1997), Stan Lafleur (2001), Hendrik Jackson (2002), Adrian Kasnitz (2005) und Julia Trompeter (2012).