Neue Perspektiven auf Griechenland

„Die Auswahl von 29 zeitgenössischen Dichterinnen und Dichtern, die mit jeweils zwei Texten vorgestellt werden, gibt einen kleinen Einblick in die Bandbreite lyrischen Schaffens mehrerer Generationen, eine Vielzahl an Stilen und inhaltlich-formalen Ansätzen, die neue Perspektiven eröffnen. Und auch wenn das gehäuft auftaucht, sind die wirtschaftliche und soziale Lage sowie die Situation der Geflüchteten längst nicht die einzigen Themen, die einem hier begegnen. Also keine Angst: Die Herausgeber haben nicht den Fehler gemacht, den Schwerpunkt auf tagesaktuelle Bezüge zu legen. Im Gegenteil. Das Buch ist eine Sammlung ohne rasches Verfallsdatum“, schreibt Gerrit Wustmann im Signaturen-Magazin über die Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten. Neue Gedichte aus Griechenland.

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Das Dombrowski-F

Zwar diesmal nicht bei der parasitenpresse erschienen sondern bei den Kollegen der Edition Azur, setzt der neue Gedichtband Fermanten von Dominik Dombrowski die Reihe von Finissage und Fremdbestäubung fort. Wie, beschreibt Armin Steigenberger in einer Besprechung für das Signaturen-Magazin. Finissage und Fremdbestäubung sind beide weiterhin lieferbar für 6,- bzw. 9,- €.

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„Wer also die Texte in der Hoffnung liest, von ihnen an der Hand genommen und durch New York geführt zu werden,“ schreibt Dirk Uwe Hansen in seiner Besprechung der verschwörungscartoons von Alexander Gumz, „wird sicher enttäuscht werden; wer aber bereit ist, sich auf das Spiel mit überraschenden und häufig sehr witzigen (in einem altmodischen Sinn des Wortes) Wendungen einzulassen und selbst daran teilzunehmen, der wird seine helle Freude haben und finden ‚auf dieser fototapete gibt es viel zu tun‘.“ Die ganze Besprechung ist nachzulesen beim Münchner Signaturen-Magazin.

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Rezension: Privatnachrichten an Lem #2

„Aber auch das ist keine vollständig richtige Beschreibung, denn viele der Texte springen uns eben nicht ganz und gar fertig aus dem Buch entgegen. Als wäre ein Wort ein Stein und die Fläche Papier, die wir da zwischen unseren beiden Händen halten, eine gefrorene Wasserfläche, entstehen die Texte bisweilen wie unvorhersehbare und dabei doch folgerichtige Muster“, schreibt Dirk Uwe Hansen über Privatnachrichten an Lem in einer Besprechung für das Signaturen-Magazin, die hier nachzulesen ist. Das Buch gibt es natürlich direkt bei uns.

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Rezension: werkstatt #2

Zwei weitere Besprechungen beschäftigen sich mit werkstatt von Stefan Heuer. Dirk Uwe Hansen lenkt sein Augenmerk auf die Trauerarbeit in den Gedichten (nachzulesen in Signaturen) und Juliane Beer verhandelt das Problem, über Familie so zu schreiben, dass es für Außenstehende plausibel wird und den eigenen Kosmos überschreitet (nachzulesen in Wirtschaftswetter). „Man tut (…) gut daran, (…)  sich auf Heuers gelungene und berührende Beschreibungen einzulassen“, schreibt Hansen.

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Rezension: Fremdbestäubung

„Die Augen möchte man sich da reiben“, schreibt Dirk Uwe Hansen im Signaturen-Magazin über Fremdbestäubung von Dominik Dombrowski. „Immer wieder bringt Dombrowski kurze Sequenzen wie aus verfilmtem Alltag, aus Western und anderen Filmen, aus Erinnerungsbildern und Lektüren in einen neuen, eigenen, oft betörenden Rhythmus, bei dem sich unvermerktes Überblenden in befremdliche Sphären und harsche Gegenschnitte abwechseln.“ Den ganzen Text lesen Sie hier, das Buch bestellen Sie direkt bei uns!

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Idylle und Gefahr

„Das Nebeneinander von Idylle und Gefahr, vom unterschiedlichen Umgehen der Menschen mit Tieren (und umgekehrt) und miteinander zeigt sich an [dem Gedicht] ‚Entzündungswert‘ in einer Weise, an der Ovid sicher ebenso seine Freude gehabt hätte“, schreibt Dirk Uwe Hansen in seiner Besprechung des Bandes Schlachtgewicht von Georg Leß. Nachzulesen ist der Text im Signaturen Magazin, bestellen kann man ihn direkt bei uns.

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