Kristallin

Für die Literaturbeilage des Luxemburger Tageblatt (No. 167) bespricht Tom Schulz den Band Schwämme. „Die Stärke der Gedichte liegt in ihrer kristallinen Sprache, die nicht in einem abgesicherten Modus operiert, sondern Wirklichkeiten erkundet und sichtbar macht: ’sich für Fluss entscheiden für ein Stück von dem Fluss'“. Und weiter: „Dass eine beglückende Lektüre in wenigen Seiten bestehen kann, beweisen die Gedichte von Kathrin Bach.“

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Magischer Schwämme-Realismus

Hier wird kein konstruktivistisches Programm durchgeführt, eher dient das eigene Erleben als Experimentierfeld für einen magischen Realismus, in dem die Trennung zwischen Ich und Welt in einem geschützten Raum gelockert wird. Das setzt kreative Möglichkeiten frei, die Bach souverän in modernem sprachlichen Duktus ausgestaltet“, schreibt Franz Hofner in seiner Kritik über Schwämme für das Münchner Signaturen-Magazin.

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Aus dem Ärmel geschüttelt

„Was Kathrin Bach hier abliefert ist ein starkes Stück sinnlicher Poesie, die in keinem Moment ins Kitschige abdriftet. Die Sprache bleibt fokussiert auf die sorgsam gearbeiteten Bilder. Dass der Band lediglich aus elf Gedichten besteht, ist Segen und Fluch zugleich. Zum einen ist man betört von der Konsequenz, die diese Gedichte innerhalb ihres Programms fahren. Zum anderen will man aber mehr“, schreibt Marko Dinic über Schwämme in einer sehr treffenden Besprechung für Fixpoetry.

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