Make Nippes weird again

„A.P. Petermann lieben diesen nachweislich langweiligsten aller halbwegs hippen Kölner Stadtteile besonders wegen seiner Skurrilitäten. Eine Frau glaubt, in den Brombeeren an der Linie 13 den Knochenkalk der Toten des zweiten Weltkriegs zu schmecken; der mittlerweile verstorbene Maler Konstantin wohnte am Baudriplatz in einem Zelt und war ein Fundus kunsthistorischen Wissens. Und die nur drei Hausnummern lange Nettelbeckstraße wird zum Parcours für das gemütliche Schlendern, das so perfekt zu diesem Stadtteil passen könnte, wenn er nicht durch die Hippness-Träume der bourgeoisen Bohème immer wieder etwas anstrengend würde“, schreibt Christian Werthschulte in der aktuellen Ausgabe der StadtRevue (2/2020) über das Nippes Alphabet von A.P. Petermann.

Cover Nippes Alphabet

A. P. Petermann: Nippes Alphabet

Nach dem Ehrenfeld Alphabet setzen wir die Reihe mit Stadtteil-Alphabeten nun mit einem weiteren Kölner Quartier fort. Das Nippes Alphabet mit 26 kurzen Texten über 26 Nippeser Eigentümlichkeiten zwischen Mauenheim, Puff, Zoo und Rhein. Dafür war das Autorenkollektiv A. P. Petermann in den Kneipen, Straßen und an Plätzen dieses bunten Veedels unterwegs, hat Menschen getroffen, Szenen beobachtet und manchmal magische Dinge erlebt.

A. P. Petermann: Nippes Alphabet, 32 Seiten, Preis: 8,- € – ab sofort lieferbar

Cover Nippes Alphabet

A. P. Petermann ist ein abbaubares Publikationsköllektiv. Auktoriale Produktionen stehen bei A. P. Petermann gleichberechtigt neben antizyklischem Plagiat. Außer Paula sind alle A. P. Petermenschen namenlos. A. P. Petermann begreift sich als schimpansoid und dem Nippeser Pflaster verwachsen.