Gedichte atmen

„Dimkovskas Texte zeigen die Extreme von schwarz und weiß, bemühen sich zugleich aber um eine Palette reicher Grautöne. Man gewinnt zuweilen dein Eindruck, die Lyrikerin atmet ihre Gedichte, die aus ihr heraus müssen, die gegenwärtig sind und zugleich von zeitloser Aktualität. Sie spielt dabei nicht subtil mit Sprache, sondern sie lässt Bildern entstehen, die sie manchmal wie nebenbei kreiert“, schreibt Monika Vasik über Schwarz auf weiß von Lidija Dimkovska bei Fixpoetry. Sie „liebt Wendungen ins Surreale, die besonders dann überzeugen, wenn sie damit vermeintlich Triviales konterkariert oder das Unvermögen, etwas Unbegreifbares begreifen zu müssen, veranschaulicht. Und sie verfügt über leisen Witz, der manchmal in kleinen Wendungen aufblitzt, und neben der Melancholie gut seinen Platz findet. Ein eindrückliches Buch!“

Cover Dimkovska

Besprechung: Ohne Kosmonautenanzug #2

„Fellner webt Zitate aus dem Alt- und Mittelhochdeutschen oder dem Grimm’schen Wörterbuch ein, verwendet Mundart, entfremdet Worte aus dem Isländischen oder Irischen, schöpft Anregungen aus vielen anderen Quellen, u.a. auch aus Filmen. Trotz eines melancholischen Grundtons sind die Gedichte manchmal subtil heiter in der poetischen Umwandlung des Verkümmerns von Mensch und Materie“, schreibt Monika Vasik in ihrer Rezension über Karin Fellners Ohne Kosmonautenanzug für Fixpoetry. Den ganzen Text lesen Sie hier. Das Buch gibt es bei uns.

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