Adrian Kasnitz: Kalendarium #4

Ein weiterer Monat folgt im Kalendarium-Projekt und legt sich wie ein Jahresring um die Zeit. Einerseits ergänzt Monat um Monat das komplette Jahr. Andererseits wächst Schicht um Schicht über das Referenzjahr.  Kalendarium #4 von Adrian Kasnitz beeinhaltet 30 April-Gedichte und vier Polaroid-Collagen des Autors. Das Lektorat besorgte diesmal Kathrin Bach. Das Umschlagkonzept stammt wie immer vom Kölner Graphikbüro Kikkerbillen.

04.04. [Schwarzarbeit]

Für diese Furche bitte den Finger benutzen
einen Faden spannen, den Finger ins Schwarz senken

einen Faden von Zeile zu Zeile spannen
einen Finger in jeden Vers stecken, jede Wunde

den Fluchtpunkt in der Wunde suchen, im Wort
aus jedem Vers, jeder Wunde, jedem Wort wächst ein Feld

dieses Feld bitte mit der Zunge berühren

Adrian Kasnitz: Kalendarium #4. Gedichte, 44 Seiten, Preis: 10,- € – ist ab sofort lieferbar

Cover Kalendarium_4

Adrian Kasnitz, 1974 an der Ostsee geboren, aufgewachsen in den westfälischen Bergen, lebt in Köln. Von ihm erschienen zuletzt die Gedichtbände Kalendarium #1 bis #3 (parasitenpresse 2015f.), und Glückliche Niederlagen (Sprungturm 2016) sowie der Roman Bessermann (Launenweber 2017).

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Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse (2018)

Während der Leipziger Buchmesse sind wir wieder mit vielen Lesungen und Bücherständen in Leipzig präsent und freuen uns über Besuch und Gespräche.

Vom 15. bis 18. März 2018, sind wir auf der Messe wie in den vergangenen Jahren am Stand der Kollegen vom Poetenladen in Halle 5. Dort sind wir am Messe-Donnerstag und -Freitag persönlich vor Ort.

Außerdem öffnet von Messe-Mittwoch bis -Freitag wieder die Lyrikbuchhandlung mit einem tollen Lesungsprogramm ihre Pforten. Für uns lesen Bernd Lüttgerding (14.3., 21 Uhr), Adrian Kasnitz / Elena Pallantza / Kleine Tiere zum Schlachten (15.3., 24 Uhr), Mario Osterland (16.3., 22 Uhr) und Walter Fabian Schmid (16.3., 24 Uhr). Ort: Kunstraum D21, Demmeringstr. 21, täglich ab 19 bis 01 Uhr.

Am Messe-Freitag laden wir herzlich zu unserem Verlagsabend Books and Beers ein. Es lesen Kathrin Bach, Luise Boege, Georg Leß, Bernd Lüttgerding, Anne Nimmesgern, Christoph Georg Rohrbach, Bastian Schneider und Nora Zapf; Moderation: Adrian Kasnitz. Ort: Textat, Erich-Zeigner-Allee 64, 20 Uhr.

Und am Messe-Samstag sind wir den ganzen Tag in der Hochschule für Graphik und Buchkunst bei It’s a book mit einem Stand vertreten. Ort: HGB, Wächterstr. 11, ab 12 bis ca. 21 Uhr

Außerdem gibt es folgende Lesungen und Gespräche mit parasitenpresse-Autor*innen:

15. März 2018, Lange Leipziger Lesenacht mit Luise Boege (21h), Adrian Kasnitz (23h), Daniel Ketteler (23h), Mario Osterland (21h), Bastian Schneider (20h) u.v.a., Ort: Moritzbastei, Universitätsstr. 9, ab 20 Uhr

16. März 2018, UV-Lesung mit Adrian Kasnitz u.v.a., Ort: Lindenfels Westflügel, Hähnelstr., 23 Uhr

17. März 2018, Podiumsgespräch: Wir, die Postsolidarischen mit Danae Sioziou u.a. bei Europa 21 der Robert-Bosch-Stiftung und der ZEIT, Café Europa, Halle 4, Stand E401, 13-14 Uhr

17. März 2018, Teil der Bewegung – Lyriknacht von EDIT, KOOK e.V., Kookbooks, Poetenladen, Schöffling und der parasitenpresse als Gastverlag mit Adrian Kasnitz, Walter Fabian Schmid u.v.a., Ort: Hochschule für Graphik und Buchkunst, Wächterstr. 11, 20 Uhr

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Foto: (c) parasitenpresse

 

 

Unsere Besten 2017

Wie immer zum Jahresende gibt es bei uns eine kleine Ehrentafel der besten Titel des vergehenden Jahres (Zeitraum Januar bis November 2017). Das sind in alphabetischer Reihenfolge:

Kathrin Bach: Schwämme

Andreas Bülhoff: die innenwelt der außenwelt der innenwelt

Christoph Danne: Aufwachräume

Pablo Jofré: Abecedar

Adrian Kasnitz: Kalendarium #3

Kleine Tiere zum Schlachten. Neue Gedichte aus Griechenland

Bernd Lüttgerding: Stäubungen

Mario Osterland: heimische Arten

Bastian Schneider: Irgendwo, jemand

Kinga Tóth: Wir bauen eine Stadt

Unsere Besten sind auch als Bücherpaket zu haben. Alle zehn Titel erhalten Sie zusammen zum Preis von 90,- € (portofrei). Die ersten 5 Besteller*innen dürfen sich ein T-Shirt aus unserem Sortiment aussuchen. Also zugreifen!

Kristallin

Für die Literaturbeilage des Luxemburger Tageblatt (No. 167) bespricht Tom Schulz den Band Schwämme. „Die Stärke der Gedichte liegt in ihrer kristallinen Sprache, die nicht in einem abgesicherten Modus operiert, sondern Wirklichkeiten erkundet und sichtbar macht: ’sich für Fluss entscheiden für ein Stück von dem Fluss'“. Und weiter: „Dass eine beglückende Lektüre in wenigen Seiten bestehen kann, beweisen die Gedichte von Kathrin Bach.“

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parasitenfilm

Walter Fabian Schmid hat einen Film über uns gedreht. Gespräche mit den Autor*innen Kathrin Bach, Mario Osterland und Jan Skudlarek und dem Verleger Adrian Kasnitz sowie gespielte Szenen von Kathrin Bach, Walter Fabian Schmid und Fabian Thomas zeigen wichtige Stationen des Verlages von der Geburt der Idee aus der Absage heraus bis heute. Filmidee und Realistation: Walter Fabian Schmid (Schweiz/Deutschland 2017).

Poesiefestival und Lyrikmarkt in Berlin (2017)

Während des Poesiefestivals Berlin sind wir mit vielen Aktionen in Berlin vertreten. Den Aufschlag macht Poet’s Corner am 17. Juni. Das sind Lesungen an verschiedenen Orten der Stadt. Kathrin Schadt, Esther Andradi und Christian Ingenlath lesen in Mitte (Galerie Manière Noire, Waldenserstraße 7a, 18.30 Uhr, Moderation: Timo Berger). Kathrin Bach ist in Pankow unterwegs (Museum Pankow im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 16 Uhr). Kinga Tóth und Jan Skudlarek verschlägt es nach Spandau (Vor dem Gotischen Haus, Breite Straße 32, 14 Uhr).

Am 23. Juni stellen wir die parasitenpresse in der Buchhandlung Amarcord vor. Unter dem Titel Zuchtperlen lesen René Hamann, Adrian Kasnitz und Kinga Tóth. Ort: Amarcord, Paul-Robeson-Str. 2/Schönhauser Allee, 19 Uhr.

Und am 24. Juni findet wieder der Lyrikmarkt in der Akademie der Künste statt. Wir sind mit einem Stand vertreten und zeigen unsere neuesten Bücher. Parallel dazu gibt es ein Lesungsprogramm. Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, ab 15 Uhr (bis zum Abend).