Kölner Bücherpaket

Zur Weihnachtszeit schnüren wir für euch das Kölner Bücherpaket. Darin enthalten sind die neuen Bücher Du fällst mir leicht von Roland Schappert und es sich schön machen von Tobias Schulenburg, das Kalk Alphabet von Jonas Linnebank, Kalendarium #6 von Adrian Kasnitz sowie ein etwas älterer Band mit Reisegedichten und -notizen von Stan Lafleur (Am Rande der Wahrscheinlichkeit von Mexiko). Wir sind ja sonst nicht so heimattreu, aber in diesem von Kontakt- und Reisebeschränkungen geprägtem Jahr hat es einfach Sinn gemacht, lokal zu arbeiten. Die Ergebnisse könnt ihr nun nachlesen. Zu den Büchern legen wir eine parasitäre Tasche bei. Das ganze Paket gibt es für 50,- € (portofrei) wie immer direkt bei uns. Bitte über das Online-Bestellformular oder als Nachricht an uns ordern.

Adrian Kasnitz: Kalendarium #6

Mit dem neuen Band Kalendarium #6 erreicht das Kalendarium-Projekt von Adrian Kasnitz die Hälfte der Strecke. Der sechste Teil versammelt 30 Gedichte für jeden Tag des Monats Juni. Die Texte reisen von Lissabon über Kreta nach Istanbul. Sie sind in Gärten zu Haus (bei Him- und Maulbeeren), treiben sich in Garagen herum, hocken bei Eis oder Bier. Pferde kommen darin vor, Bachstelzen und Grünspechte, Katzen und Hunde. In jedem Fall sind die Gedichte unterwegs, auch im Dunkeln: „an dieser Nacht heißt alles Du“. Zugehörigkeit entsteht dabei nur für eine kurze Zeit: „ich weiß, wir werden Fremde sein“.

Neben den Gedichten enthält das Buch wieder fünf Zeichnungen / Collagen des Autors. Das Lektorat besorgte diesmal Sünje Lewejohann. Die graphische Gestaltung stammt wie immer vom Kölner Büro Kikkerbillen.

Adrian Kasnitz: Kalendarium #6. Gedichte, 44 Seiten, Preis: 10,- € – ist ab heute lieferbar

cover kalendarium 6

Adrian Kasnitz, 1974 an der Ostsee geboren, aufgewachsen in den westfälischen Bergen, lebt in Köln. Von ihm erschienen zuletzt die Gedichtbände Kalendarium #1 bis #5 (parasitenpresse 2015f.) und Glückliche Niederlagen (Sprungturm 2016), der zweisprachige Prosaband Pierre Huyghe hired me (parasitenpresse 2019) sowie der Roman Bessermann (Launenweber 2017). 2020 wurde er mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet.