Ping Friday Bücherpaket

Zum Ping Friday haben wir wieder ein Bücherpaket geschnürt, das die drei Anthologien mit neuer dänischer, griechischer und hebräischer Lyrik umfasst. Dazu legen wir eine Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur und eine parasitäre Umhängetasche. Das alles gibt es für 45,- €.

Die Kölner*innen sind am Ping Saturday (30.11.) eingeladen, zu unserem Xmas Ping in die Räume des Kunts e.V., Odenwaldstr. 41 nach Kalk/Humboldt-Gremberg zu kommen. Von 14-22 Uhr gibt es stündlich Lesungen, Musik, Kunst und natürlich unsere Bücher. Wer mag, kann dort auch das Bücherpaket erwerben.

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Kleine Tiere in der FAZ

Unsere Griechenland-Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten ist noch einmal in der FAZ erwähnt worden. Grund ist der Artikel von Christian Metz über den Gedichtband Glaub den Wörtern nicht, sieh hin von Anna Griva, den Jorgos Kartakis und Dirk Uwe Hansen übersetzt haben und der bei den Kollegen von Reinecke & Voß erschienen ist. Anna Griva und die beiden Übersetzer sind auch in der Anthologie vertreten.

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Ein Berg Schwimmwesten

„Am Beginn dieses Prosagewebes liegt ein Berg Schwimmwesten, von Flüchtlingen an einem griechischen Strand zurückgelassen. Sein roter Faden zieht sich um den ganzen Globus, durch Museen und Mythologien; er verstrickt Textilperformance mit gefärbten Lämmern, Tänze, die Weberei nachahmen mit Tauf- und Hochzeitskleidern oder Totenhemden, trennt alte Kleider von Altkleidern“, so fasst Michael Helming Rettungswesen von Johanna Dombois in der Zeitschrift Lichtwolf  (67/2019) zusammen.

Cover Dombois

Danae Sioziou: Nützliche Kinderspiele

Einer unbegreiflichen und verwirrenden Erwachsenenwelt stellt die griechische Dichterin Danae Sioziou ihre eigene Spielewelt gegenüber. Dabei zeigt sie das Spiel als den ewigen Versuch, Ordnung im Chaos zu schaffen, als Mittel der Selbsterkenntnis und damit als nützliche Kulturpraxis. In den Welten, die sie arrangiert, ziehen Spielsachen, Tiere, Pflanzen, Haushaltsgegenstände, Eltern, Großeltern, Gouvernanten und Lehrer, Märchenfiguren und übernatürliche Wesen umher – und werfen Fragen nach der Widersprüchlichkeit des Lebens auf. Es ist eine Traum- und Albtraumwelt zugleich, voller Vorstellungskraft und Wunder, voller Bedrohungen und Hindernisse, in denen Wunden, Ängste und Verdrängungen als Sensoren der Suche und Orientierung fungieren.

Danae Sioziou ist Gast beim Europäischen Literaturfestival Köln-Kalk am 6.-8. September 2019.

Danae Sioziou: Nützliche Kinderspiele. Gedichte aus dem Griechischen von Elena Pallantza und der Gruppe LEXIS, 62 Seiten, Preis: 10,- € – ab sofort lieferbar

Cover Sioziou

Danae Sioziou, 1987 geboren, aufgewachsen in Karlsruhe und in Karditsa (Thessalien / Griechenland), lebt in Athen. Sie studierte Anglistik, Europäische Geschichte und Kulturmanagement in Athen und Berlin. Für ihren ersten Gedichtband Nützliche Kinderspiele (erschienen im Verlag Antipodes) erhielt sie den Staatspreis für Junge Autor*innen und den Jannis-Varveris-Preis der Hellenic Authors Society. 

Elena Pallantza, 1969 in Athen geboren, unterrichtet Neugriechische Sprache und Literatur an der Universität Bonn. Mit der Gruppe LEXIS (Andreas Gamst, Anne Gaßeling, Rainer Maria Gassen, Milena Hienz de Albentiis, Christiane Horstkötter-Brüssow, Klaus Kramp, Alkinoi Obernesser) übersetzt sie neugriechische Literatur ins Deutsche.

Kurzfilm

Am vergangenen Wochenende lief bei WDR5 Bücher das Gedicht Kurzfilm von Thodoris Rakopoulos aus der Griechenland-Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten. Auf der Website der Sendung kann man die dazugehörende Besprechung nachlesen. Matthias Ehlers schreibt: „Diese Sammlung zeigt Politisches, Privates und Philosophisches, die Vielfalt ist groß und der Horizont weit – von der ‚Tankstelle in der gnadenlosen Sonne mitten im Nichts‘ über den ‚Juni 1986‘ zum ‚Abschiedsgruß an Sylvia Plath‘ oder den ‚Weg zum Büdchen‘ bis zum ‚Kurzfilm‘ und bis ‚Spring doch Tod, ich fang dich auf‘: Liebe, Krieg, Europa, Armut, Verlust und Angst werden von den hier versammelten Dichterinnen und Dichtern wirkungsstark und sprachlich überzeugend in Verse gepackt.“ Sein Fazit fällt sehr positiv aus: „Aus vielen möglichen Blickwinkeln und in diversen Tonlagen erzählen hier junge griechische Dichterinnen und Dichter von sich und der Welt, die sie umgibt. Sie erzählen poetisch, prägnant, lakonisch, engagiert und können intellektuell und emotional berühren. Sehr zu empfehlen, Jamas!“

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