15 Jahre parasitenpresse in Leipzig

In diesem Jahr wird die parasitenpresse 15 Jahre alt. Für uns ist das natürlich ein Grund, unser Jubiläum mit alter und neuer Poesie zu feiern. Während der Buchmesse in Leipzig (11.-15. März) lesen unsere Autor/innen an verschiedenen Orten. Christoph Danne, Dominik Dombrowski und Mario Osterland lesen in der temporären Lyrikbuchhandlung in der Galerie D21 (Donnerstag und Freitag), Dominik Dombrowski liest bei der UV-Lesung (Freitag), Georg Leß bei der Lyriknacht im Helheim (Freitag) und am Samstag zelebrieren wir unser parasitäres Lyrikfest 15 magische Aurelien in der Galerie BüKü mit neuen, alten und befreundeten Autor/innen. Zugesagt haben bislang: Astrid Nischkauer, Christoph Danne, Christoph Wenzel, Daniel Ketteler, Dominik Dombrowski, Georg Leß, Jan Kuhlbrodt, Kathrin Bach, Mario Osterland, Niklas Lem Niskate, Thorsten Krämer und Adrian Kasnitz. Postkarte 15magischeAurelienn

Bücherpaket #1

Das Jahr lassen wir fast schon traditionell wieder mit unseren Jahreslisten und beliebten Bücherpaketen ausklingen. Das erste Bücherpaket ist den Preisträgern dieses Herbstes gewidmet. Es enthält von Christoph Danne das halten der asche, von Georg Leß Schlachtgewicht, von Dominik Dombrowski Finissage und von Jan Kuhlbrodt Il Manifesto. Diese vier Lyrikhefte bilden das Preisträger-Bücherpaket, das für 24,- € direkt bei uns bestellbar ist und innerhalb Deutschlands versandkostenfrei geliefert wird.

lr030 Danne_kleenSchlachtgewicht

dombrowskiJan Kuhlbrodt: Il Manifesto

GWK-Literaturpreis für Georg Leß

Den GWK-Literaturpreis erhält in diesem Jahr Georg Leß. Der Preis zeichnet jüngere Autor/innen mit Nordrhein-Westfalen-Bezug aus und hat immer ein gutes Händchen für aktuelle Lyrik. Georg Leß teilt sich den Preis mit der Romanautorin Susan Kreller. Die Preisverleihung findet am 30. November 2014 in Bielefeld statt.

Georg Leß, der heute in Berlin lebt, wurde 1981 in Arnsberg geboren. In seinen Gedichten thematisiert der Lyriker die Bedrohung und das Zerbrechen der personalen Existenz und des Verstehens sowie die Mechanismen, beides aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Worüber er spricht, mache er, so die Jury mit Dr. Pia-Elisabeth Leuschner vom Lyrikkabinett in München, der Luxbooks-Verlegerin Annette Kühn aus Wiesbaden und dem Hochschullehrer Dr. Jürgen Gunia von der Universität Münster, zugleich intensiv spürbar in so konzentrierten wie offenen, so originellen wie suggestiven und nachhaltigen Bildern, in unverwechselbar eindringlichem Ton und schmerzlichen Brüchen in Bildfolge und Satzbau. Wir freuen uns mit Georg Leß und gratulieren ihm herzlich!

Georg Leß
Georg Leß

Schlachtgewicht

Idylle und Gefahr

„Das Nebeneinander von Idylle und Gefahr, vom unterschiedlichen Umgehen der Menschen mit Tieren (und umgekehrt) und miteinander zeigt sich an [dem Gedicht] ‚Entzündungswert‘ in einer Weise, an der Ovid sicher ebenso seine Freude gehabt hätte“, schreibt Dirk Uwe Hansen in seiner Besprechung des Bandes Schlachtgewicht von Georg Leß. Nachzulesen ist der Text im Signaturen Magazin, bestellen kann man ihn direkt bei uns.

Schlachtgewicht

 

Leipziger Buchmesse 2014

Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse (13.-16. März) und in der temporären Lyrikbuchhandlung (12.-14. März)!

Unsere Neuerscheinungen stellen wir auf der Messe am Stand der Kollegen vom Poetenladen (Stand: Halle 5, D217) aus.

In der Lyrikbuchhandlung stellen wir einen größeren Teil unseres Programms aus. Hier ist auch ein Kauf der Bücher möglich. Die Lyrikbuchhandlung findet vom 12.-14. März, in der Zeit von 18 bis 01 Uhr statt (Adresse: Kunsthaus Delikatessenhaus, Karl-Heine-Str. 59, Leipzig-Plagwitz).

Lesungen von Parasitenpressen-Autoren gibt es in der Lyrikbuchhandlung12.3., 20 Uhr: Jan Kuhlbrodt, 21 Uhr: Stephan Reich, 13.3., 21 Uhr: Jan Skudlarek und Charlotte Warsen, 23 Uhr: Timo Berger24 Uhr: Crauss, 14.3., 20 Uhr: Dagmara Kraus, Georg Leß und Adrian Kasnitz22 Uhr: Udo Kawasser (fettgedruckt sind die Buchvorstellungen unseres Verlages).

Die parasitenpresse freut sich auf Ihren Besuch!

Leser auf der Messe

Nachgedruckt

Frisch aus der Druckerei gekommen sind die Nachauflagen von Georg Leß: Schlachtgewicht (2. Auflage), Jan Kuhlbrodt: Il Manifesto (2. Auflage) und Thorsten Krämer: The Democratic Forest (3. Auflage). Jedes Heft ist nun zum Preis von 6,- € erhältlich.

Schlachtgewicht Jan Kuhlbrodt: Il Manifesto lr022 Krämer 2014 kleen

 

Leß is more

„Leß’ Gedichte erinnerten mich wiederholt an die künstlerische Welt von Joseph Beuys. Es sind ähnliche Bildwelten, die da aufgemacht und aufgezeigt werden, auch teils unangenehm, fast möchte ich schreiben: sie operieren am Rande des Unerträglichen. Die Texte öffnen dadurch Türen in etwas anderes, animalisch Rüdes, annähernd Unheimliches, immer sehr nah am Schmerz. Die Gedichte sind speckig und rau, riechen nach Hundehaaren, Dickicht und stachligem Fell. Ein Beuyssches Bestiarium, more or less“, schreibt Armin Steigenberger über Schlachtgewicht. Die komplette, sehr ausführliche Auseinandersetzung mit Georg Leß‘ Gedichten ist auf Fixpoetry nachzulesen.

Schlachtgewicht