Mira Mann: Gedichte der Angst

Im Sommer 2017 erhält die Musikerin Mira Mann eine beängstigende Diagnose. Die vorliegenden Gedichte der Angst sind in den ersten zwei Wochen danach entstanden. „Ich will meine Angst nicht verstecken“, schreibt sie über diese Zeit.

„Es gibt wahrscheinlich nichts, was einem in seinem Leben in so diverser Form begegnet wie die Angst, denke ich. Auch ist dieses vielgestaltige Gefühl vermutlich eine der Hauptantriebsfedern für das Entstehen von Literatur, denke ich ebenfalls. Schreiben, um Angst zu verstehen, sie zu umgarnen, einzuhüllen, zu verdecken, zu überlagern? Das mag gehen. Ich weiß nicht, als ich anfange die mir vorliegenden Gedichte zu lesen, ob die Autorin Mira Mann das oder etwas Ähnliches im Sinn hatte, als sie – am 17. August 2017 – damit begann eine Reihe von Gedichten zu schreiben, die nun als korallenfarbener Gedichtband vorliegt“, schreibt Sascha Ehlert über diesen Band.

Mira Mann: Gedichte der Angst, 32 Seiten (Lyrikreihe Bd. 102), Preis: 7,- € – ist ab sofort lieferbar

cover frau mann

Mira Mann ist Bassistin und Sängerin der Band candelilla, macht die Sendung Text + Musik für Radio 80000 und ist Herausgeberin des pdf-Magazins Ultra Soft. Sie schreibt für Das Wetter, Tegel Media und die Süddeutsche Zeitung. Gedichte der Angst ist ihre erste eigenständige Publikantion. Sie lebt und arbeitet in München.

Was wir vorhaben (2019)

Ins neue Jahr starten wir mit zwei Büchern. Als Lyrikheft erscheinen die Gedichte der Angst der Münchner Musikerin und Texterin Mira Mann, die sich darin mit einer sehr persönlichen Erfahrung von Krankheit und Verunsicherung auseinandersetzt. Mit dem Gedichtband Die Handschrift einer Nadel des lettischen Dichters Arvis Viguls (in der Übersetzung von Astrid Nischkauer) schauen wir nach Osteuropa, das uns im kommenden Jahr mehr beschäftigen wird – Gedichtbände von Lidija Dimkovska und Artur Becker folgen später im Jahr. Im beginnenden Frühjahr erscheinen dann neue Gedichtbände von Kinga Tóth (Party) und Karin Fellner (eins: zum andern). Das Prosadebüt Künstliche Tölpel von Dominik Dombrowski erscheint in der Reihe paradosis. Natürlich wird das Kalendarium von Adrian Kasnitz fortgesetzt, dessen 5. Teilband wir erwarten. Und schließlich erscheint als künstlerische Sonderausgabe Der rote Fuchs von Bernd Lüttgerding. Auf viele Begegnungen mit Euch / Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, freuen wir uns schon sehr!