Am Rockzipfel des Lebens

Über die Fusseln von Wolfram Lotz und insbesondere ihre Inszenierung durch Charlotte Sprenger am Kölner Theater der Keller berichtet die StadtRevue. Fusseln sind „also Dinge und Empfindungen, die scheinbar nutzlos am Rockzipfel des Lebens hängen.“ Weiter fragt Florian Holler: „Ist so ein Text, der sich konsequent dem Erzählen verweigert überhaupt sinnvoll auf die Bühne zu bringen? Charlotte Sprenger hat es versucht. (…) Der Versuch gelingt bravourös.“

Weitere Aufführungen sind am 13.2., 28.2., 12.3., 25.3. und 22.4.

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Unverbindlich und flüchtig

„Rastlose Menschen, die nur selten lang in einer Formation verharren, sondern quer über das große, kulissenlose Spielquadrat schießen, und auch darüber hinaus; die nicht mehr mitkommen, die versuchen, bei der nächsten Wendung wieder ganz nach vorne zu kommen; die sich vom über sie hereinbrechenden Alltag gehetzt fühlen und von der tinderhaften Unverbindlichkeit zwischenmenschlicher Beziehungen“, schreibt Christian Bos im Kölner Stadt-Anzeiger über die Premiere der Fusseln von Wolfram Lotz im Theater der Keller. „Was immer wieder berührt. Zudem beweist Sprenger ein feines Gespür für den absurden Humor der Vorlage, für Lotz’ Kunstfertigkeit, den Text nie in Melancholie ertrinken zu lassen.“

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Wir lieben Listen #1

Wir lieben Listen. Im Dezember zählen wir. Das sind die Parasiten-Jahrescharts 2014 der in den vergangenen elf Monaten verkauften Titel (Stand: Anfang Dezember, in alphabetischer Reihenfolge):

Timo Berger: Der Süden

Christoph Danne: das halten der asche

Dominik Dombrowski: Finissage

Dominik Dombrowski: Fremdbestäubung

Georg Leß: Schlachtgewicht

Wolfram Lotz: Fusseln

Mario Osterland: In Paris

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