Aparte Paragraphen

Für Fixpoetry bespricht Jürgen Brôcan den Band frisch gepresste Parasiten von Astrid Nischkauer und schreibt: „Man darf deshalb nicht vergessen, daß Parasiten in der Regel hochspezialisierte Lebewesen sind. Die griechische Präposition „pará“ weist auf die Nähe zu etwas hin, und so sind die Parasiten dieses Bandes kleine, unscheinbare Lebewesen, die sich einem aufdrängen, in die Gehirnwindungen einnisten, um dort ihren Schalk zu treiben. Ja, vielleicht sollte und muß man sie als mit Narrenkäppchen versehene Boten des Großen Gedichts betrachten. Auf jeden Fall symbolisieren sie hier, was das Gedicht ausmacht: Paradox und Befragung, Wortlust und Silbenspaß.“ Die ganze Beprechung ist hier nachzulesen. Das Lyrikheft ist direkt bei uns erhältlich.

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Astrid Nischkauer: frisch gepresste Parasiten

„Meine Gedichte in frisch gepresste Parasiten sind vor allem drei Dinge:  frisch, sehr, sehr kurz und ganz eindeutig der Gattung der Parasitengedichte zuordenbar“, sagt Astrid Nischkauer. Wir sagen: sie sind zwischen visueller Poesie und Kombinationsgedichten angesiedelt, die unseren Verlagsnamen spielerisch durchdeklinieren. Aus diesem Grund erscheint frisch gepresste Parasiten zu unserem 15. Verlagsjubiläum als 32. Heft unserer Lyrikreihe.

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Das Parasitenparadox

immer noch ungelöst

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Astrid Nischkauer, geb. 1989, studierte Germanistik und Komparatistik. Übersetzungsbegeistert. Lebt zwischen Bücherbergen und in Wien.

Astrid Nischkauer: frisch gepresste Parasiten. Gedichte, 14 Seiten, Preis 7,- € (Lyrikreihe, Bd. 032) – ab sofort lieferbar

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