Frankfurter Buchmesse plus

Besuchen Sie uns in Frankfurt während der Buchmesse in der temporären Lyrikbuchhandlung. Dieser besondere Ort versammelt die Neuerscheinungen von 15 unabhängigen Lyrikverlagen und bietet ein ausgefeiltes Lesungsprogramm. Für die parasitenpresse lesen Andreas Bülhoff, Christoph Danne, Adrian Kasnitz, Astrid Nischkauer, Christoph Georg Rohrbach und Kinga Tóth; genaues Progamm. Ort/Termin: Atelier Frankfurt, Schwedlerstr. 1-5, Mi., 19.10. bis Fr., 21. 10. immer 19 bis 01 Uhr

Wer es als Rheinländer nicht nach Frankfurt schafft, hat die Möglichkeit, uns am Sonntag, 23.10. auf der BuchBonn zu treffen, wo wir mit einem Stand vertreten sind. Ort/Termin: Brotfabrik, Kreuzstr. 16, Bonn-Beuel. Zeit: 14 bis 18 Uhr.

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Foto: (c) parasitenpresse
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Andreas Bülhoff: die außenwelt der innnenwelt der außenwelt

Ein besonderes Buchobjekt hat Andreas Bülhoff konzipiert. Es spielt mit unserem Format der Lyrikhefte und greift gleichzeitig zurück auf unsere ersten, auf wiederverwerteten Briefumschlägen gedruckten Hefte. Aus dieser Zeit stammt die Idee, die Hefte japanisch zu binden. Bei Andreas Bülhoff sind nun die Textseiten mit Würfelnetzen bedruckt, während auf den Innenseiten der Druckbögen Wortmaterial versteckt ist. Lesbar wird dieses Material auf verschiedene Weise: so ist es möglich, a) die Würfel auszuschneiden, in die Schichten des Buches zu schauen, Textfragmente zu lesen und das Ausgeschnittene dann zu Textwürfeln zusammenzukleben, b) die Bindung – es handelt sich um Japan-Clips – zu lösen, alle Seiten auf links zu wenden und sie wieder zu einem neuen Buch zu heften und schließlich c) alle Bögen aufzuschneiden.

Andreas Bülhoff: die außenwelt der innenwelt der außenwelt. Chapbook, 14 Seiten, Preis: 9,- € (paradosis Bd. 10) – ist jetzt lieferbar 

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Andreas Bülhoff: die außenwelt der innenwelt der außenwelt

 

Andreas Bülhoff, geb. 1987 im Ruhrgebiet, lebt derzeit in Köln. Redakteur bei den Magazinen randnummer und Der Greif. Promotion zur experimentellen Poesie der Gegenwart an der Universität Frankfurt. Zuletzt erschien Voxel Poem in der Spacecraft Press (2015).

Menno Wigman: Im Sommer stinken alle Städte

Der Band Im Sommer stinken alle Städte versammelt eine Auswahl von 33 Gedichten des niederländischen Dichters Menno Wigman. Eine Auswahl an frühen und neuesten Gedichte, die die Bandbreite der Arbeiten zeigt. Wigman gilt als einer der herausragenden Dichter seiner Generation und wurde vielfach ausgezeichnet. „Großartige Gedichte ohne Pathos, direkt und offen, mit klaren Worten, eindringlich und kunstvoll arrangiert, Gedichte, wie der Mensch sie wünscht und braucht“, schrieb Michael Stracke über die Texte, die der Bonner Übersetzer Gregor Seferens ins Deutsche übertrug.

Menno Wigman, geb. 1966 in Beverwijk, Niederlande, ist Dichter, Essayist und Übersetzer. Er debütierte, nachdem vorher bereits einige Privatdrucke erschienen waren, 1997 und galt schon bald als einer der heraussragenden Dichter seiner Generation. Für seinen Gedichtband Zwart als kaviaar erhielt er 2001 den Jan Campert-Preis. In den Jahren 2012/13 war Wigman Stadtdichter von Amsterdam. 2015 wurde sein Werk mit dem A. Roland Holst-Penning ausgezeichnet. Im Januar 2016 erschien sein Gedichtband Slordig met geluk.

Gregor Seferens, geb. 1964, übersetzte zahlreiche Werke von Harry Mulisch, Maarten ‚t Hart, Geert Maak und anderen aus dem Niederländischen. 2001 wurde er mit dem Else-Otten-Preis ausgezeichnet. Für seine Übersetzung eines Gedichtbands von Anna Enquist erhielt er 2007 den James-Brockway-Preis.

Menno Wigman: Im Sommer stinken alle Städte. Gedichte aus dem Niederländischen von Gregor Seferens, 40 Seiten, Preis: 9,- € – ist ab sofort lieferbar

Auf der Leipziger Buchmesse wird es drei Veranstaltungen mit Menno Wigman geben, wenn die Gastländer der Frankfurter Buchmesse, Flandern und die Niederlande, sich auch dort vorstellen.

   

Wigman Coveransicht

Lesungen im Oktober

Autor/innen der parasitenpresse und die parasitenpresse selbst sind im Oktober lesereisend viel unterwegs. Stationen sind dreimal Berlin und München, zweimal Frankfurt/M. und Stuttgart, einmal Hamburg, Wien und Köln. Erstmals sind wir damit in den sieben größten deutschsprachigen Städten in einem Monat präsent. Es gibt Buchpräsentationen zu Señoritas, Privatnachrichten an Lem, Ohne KosmonautenanzugFremdbestäubung und Kalendarium, es gibt Wett- und Gruppenlesungen zum Lyrikpreis München, zu Lyrik von Jetzt 3, der Hafenlesung und vielleicht als Höhepunkte die Expedition Lyrik als gemeinsame Lesung mehrerer Lyrikverlage auf der Frankfurter Buchmesse und Wer Horror liebt in der Literaturwerkstatt. Alle Termine finden sich ausführlich unter Lesungen.

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