Die Beständigkeit ist zerbrechlich

„Die thematische Bandbreite erschwert es, dem Band in wenigen Worten gerecht zu werden. Die Reise, die Landschaft, die Tiere, Mauern, Faschos im Alltag, Tränengas: Lateinamerika. Die Vielseitigkeit der Themen lässt sich vielleicht durch drei Begriffe auf den Punkt bringen, die über all diesen Schlagwörtern schweben: Zerrissenheit, Vergänglichkeit und Abwesenheit“, schreibt Elena von Ohlen über Oben das Meer unten der Himmel von Enrique Winter in einer Besprechung in den Lateinamerika Nachrichten.

Cover Winter

Wiener Bücherkoffer

Astrid Nischkauer hat uns ein schönes Geschenk gemacht und die parasitenpresse für Fixpoetry portraitiert. Das tut sie anhand eines Koffers, in dem sie Bücher von Köln nach Wien transportierte, um sie zunächst in der Poesieglerie auszustellen und dann den Wiener Buchhandlungen anzubieten. Die darin enthaltenen Bücher stellt sie kurz vor. Alle können natürlich direkt bei uns bestellt werden.

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Auftauchen auf der geschönten Oberfläche

„Winters Gedichte sind von einer anderen Qualität. Sie sind nicht eingeschliffen und, obwohl Schönheit für Winter wichtig zu sein scheint, nicht schön, nicht blank oder glänzend. Und das ist gut so!“ schreibt Eric Giebel auf dem literarischen Blog Vitabu Vingi über Enrique Winters Oben das Meer unten der Himmel. Giebel sieht in den Gedichten eine Repetition des Fragmentarischen, in der der Untergrund oder Hintergrund plötzlich wieder auftaucht auf der geschönten Oberfläche. „Ich spüre eher noch den Anteil der Last, der sich aus der Erinnerung ergibt. Winters Gedichte haben ein Gedächtnis und blicken doch nach vorne.“ Der ganze Text ist hier zu finden.

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Hinausrudern aufs Sprach-Meer

„Die Dialektik dieser Poesie besteht darin, gerade die Beschlagenheit der Fensterscheibe zu suchen, um dahinter die Landschaft umso deutlicher aufleuchten zu lassen“, schreibt Guy Helminger im Luxemburger Tageblatt über Oben das Meer unten der Himmel von Enrique Winter. Und weiter: „Zugleich zeigen sich die Verse von üppiger Bildlichkeit, dass man ganze Nächte mit ihnen verbringen möchte, gar nicht anders kann, als mit ihnen hinaus zu rudern auf dieses Sprach-Meer voller Seegras und Strophen.“
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Südamerikanisches Sommerpaket

Für den Sommer empfehlen wir das südamerikanische Bücherpaket! Darin befinden sich der Fotoband Die Armutslehre der Bohne von Manuel Araneda (Chile) und die Gedichtbände Klagelieder im Gepäck von Rafael Cadenas (Venezuela) und Oben das Meer unten der Himmel von Enrique Winter (Chile).

Einfach unter Buchladen als Sommerpaket zum Preis vom 32,- € (inkl. Porto) bestellen.

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Die Karawane der Poesie in Chile

In einer Reise-Reportage für die Frankfurter Rundschau schildert der Schriftsteller Artur Becker seine Begegnungen in Chile und portraitiert darin auch den chilenischen Dichter Enrique Winter. Den Artikel gibt es online nachzulesen, die Winter betreffenden Passagen finden sich ab Seite 4.

Enrique Winter liest übrigens heute (31.5.) in Berlin in der Buchhandlung Andenbuch, am 5. Juni im Literaturklub Köln und am 7. Juni bei AHAB in Hamburg.

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