René Hamann: Wart und Gegenwart

Der neue Gedichtband Wart und Gegenwart versammelt Texte von René Hamann, die Orte und Zeiten zwischen Brüsseler Platz (Köln) und Waldemarstraße (Berlin) aufspannen. „Pop ist tot, aber er zuckt noch. Sein Sterben wird nicht aufhören, ähnlich wie das der Metaphysik. Die Gedichte von René Hamann halten ihm die Hand, bis zuletzt, denn sie wissen, dass es weitergeht. Abgeklärtheit und Melancholie, Euphorie und Skeptizismus – Eigenschaften aus der job description einer nurse with wound – finden sich in diesen Texten, die Zeitgenossenschaft unbedingt bejahen und doch im richtigen Moment den nötigen Abstand halten. Sie sind dabei“, schreibt Thorsten Krämer über diese Gedichte.

René Hamann: Wart und Gegenwart. Gedichte, 58 Seiten, 10,- € (Die nummernlosen Bücher) – erscheint heute und ist ab sofort bestellbar

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René Hamann, geboren 1971 in Solingen, Abitur in Emmerich, abgebrochenes Studium in Köln, lebt und arbeitet als Journalist und Autor in Berlin. Katalan war sein erster Gedichtband, der ebenfalls in der parasitenpresse erschienen ist, zuerst 2002, dann noch einmal in überarbeiteter Version 2013. Daneben erschienen zwei Romane, zahlreiche Erzählungen und ein Hörspiel an anderen Publikationsorten. Sein Blog heißt DIE SUCHE NACH DEM GLAM und wird bald eingestellt. Mehr unter: renehamann.blogspot.de

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Brinkmann-Stipendium für Christoph Wenzel

Das renommierte Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln erhält in diesem Jahr Christoph Wenzel, Mitherausgeber unserer Anthologie Westfalen, sonst nichts?, für seine außerordentliche Lyrik. Zeitgleich mit dem Literaturstipendium wurde gestern im Hansasaal des Historischen Rathauses die Vergabe vier weiterer Förderstipendien in anderen Kunstsparten bekanntgegeben. Die feierliche Übergabe des RDB-Stipendiums findet erst im Herbst im Literaturhaus statt. Zuvor liest Christoph Wenzel (gemeinsam mit Adrian Kasnitz) während der Leselust im Quadrum am 1. August in Aachen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

In der Kölner Onlinezeitung Report K  findet sich ein kleiner Bericht zur Bekanntgabe.

Aachen, Brüssel oder Köln?
Aachen, Brüssel oder Köln? Christoph Wenzel am Brüsseler Platz

 

 

Weitere Brinkmann-Stipendiaten, die Einzeltitel oder Anthologiebeiträge in der parasitenpresse veröffentlicht haben, sind: Thorsten Krämer (1997), Stan Lafleur (2001), Hendrik Jackson (2002), Adrian Kasnitz (2005) und Julia Trompeter (2012).