Meerrauschen im Konjunktiv

In der Berliner Zeitung (vom 23./24.9.) schreibt Björn Hayer: Christoph Dannes Gedichten „wohnt der Geist des Passé inne. […] Im Konjunktiv scheint alles möglich.“ Und weiter: „Ob auf realen oder imaginären Reisen […] Aufwachräume erweist sich als bereicherndes Vademecum.“

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parasitenfilm

Walter Fabian Schmid hat einen Film über uns gedreht. Gespräche mit den Autor*innen Kathrin Bach, Mario Osterland und Jan Skudlarek und dem Verleger Adrian Kasnitz sowie gespielte Szenen von Kathrin Bach, Walter Fabian Schmid und Fabian Thomas zeigen wichtige Stationen des Verlages von der Geburt der Idee aus der Absage heraus bis heute. Filmidee und Realistation: Walter Fabian Schmid (Schweiz/Deutschland 2017).

Poesiefestival und Lyrikmarkt in Berlin (2017)

Während des Poesiefestivals Berlin sind wir mit vielen Aktionen in Berlin vertreten. Den Aufschlag macht Poet’s Corner am 17. Juni. Das sind Lesungen an verschiedenen Orten der Stadt. Kathrin Schadt, Esther Andradi und Christian Ingenlath lesen in Mitte (Galerie Manière Noire, Waldenserstraße 7a, 18.30 Uhr, Moderation: Timo Berger). Kathrin Bach ist in Pankow unterwegs (Museum Pankow im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228, 16 Uhr). Kinga Tóth und Jan Skudlarek verschlägt es nach Spandau (Vor dem Gotischen Haus, Breite Straße 32, 14 Uhr).

Am 23. Juni stellen wir die parasitenpresse in der Buchhandlung Amarcord vor. Unter dem Titel Zuchtperlen lesen René Hamann, Adrian Kasnitz und Kinga Tóth. Ort: Amarcord, Paul-Robeson-Str. 2/Schönhauser Allee, 19 Uhr.

Und am 24. Juni findet wieder der Lyrikmarkt in der Akademie der Künste statt. Wir sind mit einem Stand vertreten und zeigen unsere neuesten Bücher. Parallel dazu gibt es ein Lesungsprogramm. Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, ab 15 Uhr (bis zum Abend).

 

Bei Amarcord, Berlin

Wir freuen uns, dass die kleine, auf romanische Sprachen und linke Literatur spezialisierte Buchhandlung Amarcord nun zu jenen Buchhandlungen gehört, die über ein Depot der parasitenpresse verfügen. Natürlich sind dort unsere spanisch-südamerikanischen Bücher vorhanden. Das Foto zeigt die Buchhändlerin im Vertretergespräch. Adresse: Paul-Robeson-Str. 2 in Berlin-Prenzlauer Berg.

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Pablo Jofré: Abecedar

Ein besonderes Alphabet ist dieses Abecedar von Pablo Jofré, das die Dinge, Sinne und Seins-Zustände des Menschen von A wie Abgrund bis Z wie Zuchtperlen aufzählt. „Und das Staunen wurde größer. Mit jedem erneuten Blick in die verlässlichen Wörter-Zimmer, aus denen sich dieses Abecedar fügt. Donde hay vida hay muerte heißt es im Spanischen. Wo Leben ist, ist Tod. Wahrscheinlich kann nur so die Lust am Leben getragen und ertragen werden. Auch in Leidenschaft, die mit einem nicht nur beiläufig naturwissenschaftlichen und biologischen Augenzwinkern das mythische Wissen um die Sehnsüchte des Menschen mit jenen entscheidenden Momenten aus Alltag und Trost eins werden lassen“, schreibt José F.A. Oliver in seinem ausführlichen Nachwort.

Pablo Jofré: Abecedar. Gedichte aus dem Spanischen von Barbara Buxbaum und Johanna Menzinger. Mit einem Nachwort von José F.A. Oliver, 44 Seiten, Preis: 9,- € – ab heute lieferbar

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Pablo Jofré, geb. 1974, in Santiago de Chile, studierte Literatur, Anthropologie, Journalismus, Deutsch, Englisch und Französisch in Chile, Spanien und Deutschland und ist ein notorischer Reisender mit Wohnsitz in Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen zählen neben Abecedario (Siníndice, Logroño 2012/Cuarto Propio, Santiago 2016) auch der Band Usted (Milena Berlín, 2013) und Texte in der Gedichtsammlung El tejedor en… Berlín (L.U.P.I., Sestao 2015). Mit einem Gedicht nahm er an der Aktion Bombing of poems (Casagrande-Southbank Center) in London teil. 2010 erhielt er den Premio Ciudad Sant Andreu de la Barca und 2016 ein Stipendium des Consejo Nacional del Libro y la Lectura für Berlín-Manila. Gemeinsam mit dem Gitarristen Andi Meissner leitet er das Duo Jofre Meissner Project, zu dessen Repertoire auch Gedichte dieses Bandes gehören.

Barbara Buxbaum, geb. 1976 im Süden des Landes, ausgewandert nach Kolumbien, studierte Lateinamerikanistik und gründete 2009 die Übersetzungsagentur In-Kult in Berlin. Seit 10 Jahren arbeitet sie als kulturelle Übersetzerin (Spanisch-Deutsch) unter anderem für Los Superdemokraticos (Blog & Essaysammlung), Vom Himmel Gefallene (Theaterstück), Sofia y el Terco (Filmuntertitel) und organisierte Poesie-Veranstaltungen, wodurch auch der Kontakt zu Pablo Jofré entstand.

Johanna Menzinger, geb. 1976 in Hannover, lebt in Freiburg nach Stationen u.a. in Köln, Santiago, Valdivia, London und Madrid und begleitet das Schaffen und Sein Pablo Jofrés – meistens aus der Ferne – seit etwa 20 Jahren. Zu den jüngsten Projekten gehört neben der deutschen Fassung des Stückes Daxi aus dem Portugiesischen, das Lektorieren der spanischen Version von Glückliche Niederlagen von Adrian Kasnitz. Als nächstes wird sie die spanische Fassung des Gedichtbandes Silbentrennung von Nora Gomringer lektorieren.

Superbüchersamstag

Morgen, am 18. März findet wieder der Indiebookday statt. Laufen Sie in ihre Lieblingsbuchhandlung und kaufen Sie dort ein Buch aus einem unabhängigen Verlag! Auch vor uns liegt ein literarischer Supersamstag. +++ Der beginnt schon heute in Darmstadt mit dem zweitägigen Literarischen März und dem Wettlesen um den Leonce-und-Lena-Preis. Wir drücken Mario Osterland und Jan Skudlarek die Daumen. +++ In Köln und Berlin sind wir an zwei Indiebookday-Veranstaltungen beteiligt. Gemeinsam mit der Kölner Buchhandlung Forough Book richten wir am frühen Abend den ersten Kölner Indie Book Pop Up Store. Zehn kleine Verlage aus Köln und dem Umland zeigen ihre neuen Bücher. Dazu gibt es Musik von Björnson Bear. Parallel dazu lesen Kathrin Bach und Christoph Georg Rohrbach in der Berliner Buchhandlung Ocelot und stellen die parasitenpresse im Rahmen des ganztägigen Programms vor (gegen 23 Uhr). +++ Als besonderes Highlight lesen Georg Leß und Sonja vom Brocke um 21 Uhr bei der Lit.cologne im Alten Pfandhaus in der Kölner Südstadt. +++ Alle genauen Termine und Adressen gibt es unter: Lesungen.

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