Was wir 2018 vorhaben

Das Jahr 2017 ging für uns mit den beiden Lyrikanthologien aus Griechenland und Dänemark zuende. 2018 starten wir mit einem Relauch unserer paradosis-Reihe, die ja immer für überraschende Textformen offen war, und zwar mit Prosa von Luise Boege (siehe Coverabbildung, Artwork von Mirjam Elburn, erscheint Ende Januar). Neben der Fortsetzung des Kalendariums von Adrian Kasnitz mit dem 4. Teilband, rückt mit Walter Fabian Schmids Debütband auch die Schweiz in unseren Fokus, die bislang unter den deutschsprachigen Ländern fehlte. Überhaupt wird 2018 wieder sehr international. Die erste Jahreshälfte ist südamerikanisch geprägt. Zum einen bringen wir ein Fotobuch mit Straßen-Aufnahmen aus Chile von Manuel Araneda heraus, den wir vor einem Jahr in Santiago kennengelernt haben, gefolgt von Gedichten von Enrique Winter (Chile) und Rafael Cadenas (Venezuela). Neue Gedichtbände aus Belgien, Lettland, Mazedonien und Österreich sind für die späteren Monate des Jahres geplant. Aber auch die hiesige Szene wird natürlich nicht vergessen.

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Bernd Lüttgerding: Stäubungen

Mit Stäubungen, dem 39. Band unserer Lyrikreihe, stellen wir den Dichter Bernd Lüttgerding vor. Lüttgerding bewegt sich in seinen Texten zwischen dem „verkommenen Dorf“ und der Großstadt, sondiert und inspiziert mit sprachlichen Mitteln das Terrain, sowohl das existierende als auch das imaginierte. Manchmal sind seine Texte knapp, manchmal üppige Langgedichte, aus denen Sprache und Welt hervorquellen.

Bernd Lüttgerding: Stäubungen. Gedichte, 14 Seiten, Preis 6,- € (Lyrikreihe Bd. 039) – erscheint heute!

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Bernd Lüttgerding, geboren 1973 in Peine, lebt seit 2008 in Belgien (Brüssel, Antwerpen). Nach ausschweifenden geisteswissenschaftlichen Studien arbeitete er als Gärtner, im antiquarischen Buchhandel, Skriptschreiber für TV-Produktionen und – zur Zeit – als Techniker in einem Museum. Einige seiner Gedichte wurden in Zeitschriften publiziert, zuletzt in Abwärts, in Sachen mit Woertern und On peut se permettre (Brüssel). Derzeit schreibt er an seinem zweiten Roman.

Unverwechselbar

Ein ausführlicher Essay von Stefan Wieczorek über neue Poesie aus Flandern und den Niederlanden ist auf der Seite von artefakt-berlin zu finden. Neben vielen Hinweisen auf Dichter/innen und ihre aktuellen Übersetzungen ins Deutsche fehlt auch der Hinweis auf Menno Wigmans Buch nicht. „Der Band Im Sommer stinken alle Städte erlaubt endlich auch einen Einblick in das unverwechselbare und hochgepriesene Werk von Menno Wigman“, schreibt Wieczorek, der gemeinsam mit Christoph Wenzel die Anthologie Polderpoesie. Junge Lyrik auf Flandern und den Niederlanden bei den Kollegen von [sic] – Literaturverlag herausgibt.

Wigman Coveransicht

Sinterklaas-Buchpaket

Haben Sie noch einen Wunsch zu Weihnachten frei? Dann haben wir etwas Besonderes: Wie wäre es mit dem Sinterklaas-Buchpaket? Darin enthalten sind die drei bislang in unserer Benelux-Lyrikreihe erschienenen Bände Jan-Willem AnkerHungry Fish, Serge DelaiveWie er heute stolperte und Tom NisseDass ich dich so beschnuppere. In Deutschland frei Haus zum Preis von 15,- €. Im Ausland kommt ein Portoanteil hinzu.

Sinterklaas