NRW-Förderpreis für Bastian Schneider

Der Kölner Dichter Bastian Schneider erhält einen der beiden NRW-Förderpreise für Literatur (den anderen bekommt David Krause). Die Verleihung findet heute, 16.10., in Düsseldorf statt. Wir freuen uns sehr mit ihm und gratulieren herzlich! In der parasitenpresse ist dieses Jahr von ihm der Lyrikband Irgendwo, jemand erschienen.

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Aus der Werkstatt

Ein paar Eindrücke aus der Produktion des neuen Lyrikheftes Irgendwo, jemand vermitteln diese Bilder. Bastian Schneider hatte die Idee, das Heft durch die Beilage einer Karo-Tasche zu bereichern. Die muss natürlich zugeschnitten und eingeheftet werden. Teamwork bei offenem Fenster.

Bastian Schneider: Irgendwo, jemand

Aus zwei Zyklen besteht Irgendwo, jemand, der erste Lyrik-Einzeltitel von Bastian Schneider. Die Gedichte nähern sich dem großen Thema dieser Tage, Wochen, Jahre – Flucht und Migration, und wie wir uns hier dazu verhalten, wie wir darüber reden und was wir tun, oder eben nicht. Die Texte sind der Versuch, eine Sprache zu finden angesichts einer globalen Herausforderung, der man bisher nur unzureichend gerecht geworden ist.

An einer Hauswand steht // Zugvögel raus / irgendwo sind Menschen auf der Fahrbahn / das Mittelmeer ist eines der kleinsten Weltmeere / jemand spricht von sicheren Staaten / Menschen und Zugvögel kann man verwechseln, manchmal (…)

Bastian Schneider: Irgendwo, jemand. Gedichte, 14 S., 6,- € (Lyrikreihe Bd. 38) – ab heute lieferbar

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Bastian Schneider, 1981 in Siegen geboren. Studium der Psychologie sowie der deutschen und französischen Literatur in Marburg und Paris. Studium der Sprachkunst in Wien. Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln (2016). Vom Winterschlaf der Zugvögel (Sonderzahl 2016). Lebt in Köln und Wien.

In der Bücherwelt (2017)

Die Buchhandlung Bücherwelt in Köln-Ehrenfeld (Venloer Str. 263) hat ein wunderbares Schaufenster mit unseren Büchern und alten Fotos, die die Produktion der ersten Lyrikhefte dokumentieren, gezaubert. Schaut vorbei und blättert in der großen Auswahl. Morgen Abend (17.5., 20 Uhr) sind wir dort mit dem Verlag zu Gast und erzählen von der Verlagsarbeit. Es lesen Christoph Danne, Dominik Dombrowski, Adrian Kasnitz und Bastian Schneider. Marie Tjong-Ayong spielt Trompete.

Anthologie: Westfalen, sonst nichts?

Jetzt lieferbar!

Wie vielfältig die gegenwärtige junge Lyrik in und aus Westfalen ist, zeigt diese Anthologie, die als Kooperation des [SIC] – Literaturverlags und der parasitenpresse erscheint. Die beiden Herausgeber Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel haben über 30 Autoren im Alter von 20 bis 40 versammelt und um neue Gedichte gebeten: feste Größen wie Sabine Scho, Hendrik Jackson und Crauss stehen in diesem Buch neben neuen, noch kaum veröffentlichten Stimmen. Westfalen, sonst nichts? – das ist eine poetische Entdeckungsreise, die von Westfalen ausgeht und weit hinausführt in die lebendige und junge deutsche Lyriklandschaft.

Westfalen, sonst nichts? Eine Anthologie, hg. von Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel. 200 Seiten, Preis: 14,- €, erscheint als Ko-Produktion von parasitenpresse und [SIC] – Literaturverlag am 1. Dezember 2012

Autor/innen sind: Katharina Bauer, Sonja vom Brocke, Eva Brunner, Dana Buchzik, Andreas Bülhoff, Crauss., Greta Granderath, Paul Heinrich, Sebastian Himstedt, Marius Hulpe, Hendrik Jackson, Adrian Kasnitz, Daniel Ketteler, Nicolai Kobus, Dagmara Kraus, Ivette Vivien Kunkel, Georg Leß, Vesna Lubina, Stephan Reich, Xaver Römer, Hendrik Rost, Angela Sanmann, Bastian Schneider, Sabine Scho, Elisabeth Schröder, Jan Skudlarek, Sandra Trojan, Julia Trompeter, Charlotte Warsen, Philipp Weber, Christoph Wenzel, Patrick Wilden

Westfalen, sonst nichts?