Bücherpaket zum Frauentag

Zum Internationalen Frauentag schnüren wir ein besonderes Bücherpaket. Enthalten ist eine Auswahl von acht Büchern von Dichterinnen, die in den letzten Jahren bei uns erschienen sind. Von den aktuellen Bänden mit Gedichten von Kathrin Bach und Kinga Tóth bis hin zu älteren Ausgaben mit Texten von Angela Sanmann oder Damaris Calderón (in der Übersetzung von Odile Kennel) ist alles dabei. Zum einmaligen Aktionspreis von 50,- €

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Unsere Besten 2016

Wie jedes Jahr haben wir unsere Bestseller des Jahres ermittelt. Hier die Übersicht in alphabetischer Reihenfolge. Das entsprechende Bücherpaket (Unsere Besten 2016) mit allen zehn Titeln erhalten Sie für 80.- € (Lieferung in Deutschland frei haus).

Andreas Bülhoff: die außenwelt der innenwelt der außenwelt

Martin Glaz Serup: Das Feld

Adrian Kasnitz: Kalendarium #2

Ilse Kilic/Fritz Widhalm: ich rede schon wieder

Georg Leß: Schlachtgewicht

Anne Nimmesgern: mindestens hell jetzt

Astrid Nischkauer: Poesie passieren & passieren lassen

Christoph Georg Rohrbach: O.

Kinga Tóth: Wir bauen eine Stadt

Menno Wigman: Im Sommer stinken alle Städte

Wigman Coveransicht

Österreichisches Bücherpaket

Zum Ende des Jahres gibt es wieder unsere beliebten Bücherpakete. Da unser Herz auch für Autor*innen aus Österreich schlägt und wir in diesem und letztem Jahr ein paar österreichische Titel ins Programm genommen haben, macht das österreichische Bücherpaket den Aufschlag. Es setzt sich aus einem Lyrikheft, einem Taschenbuch und einem Booklet zusammen, mit Texten von Ilse Kilic/Fritz Widhalm, Astrid Nischkauer und Niklas L. Niskate. Das gibt es heuer zusammen für 25,- € und kann über unseren Buchladen bestellt werden.

Frankfurter Buchmesse plus

Besuchen Sie uns in Frankfurt während der Buchmesse in der temporären Lyrikbuchhandlung. Dieser besondere Ort versammelt die Neuerscheinungen von 15 unabhängigen Lyrikverlagen und bietet ein ausgefeiltes Lesungsprogramm. Für die parasitenpresse lesen Andreas Bülhoff, Christoph Danne, Adrian Kasnitz, Astrid Nischkauer, Christoph Georg Rohrbach und Kinga Tóth; genaues Progamm. Ort/Termin: Atelier Frankfurt, Schwedlerstr. 1-5, Mi., 19.10. bis Fr., 21. 10. immer 19 bis 01 Uhr

Wer es als Rheinländer nicht nach Frankfurt schafft, hat die Möglichkeit, uns am Sonntag, 23.10. auf der BuchBonn zu treffen, wo wir mit einem Stand vertreten sind. Ort/Termin: Brotfabrik, Kreuzstr. 16, Bonn-Beuel. Zeit: 14 bis 18 Uhr.

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Foto: (c) parasitenpresse

Unwiederholbarkeit und Fragilität

„Vielleicht sind es gerade Konzepte wie das vorliegende, Lyrik mit bildender Kunst und mit dem Ort und den Menschen, denen man begegnet, zu verbinden, die eine Unwiederholbarkeit und die Fragilität eines Gedichts (das destillierte Situation ist) sichtbar machen. Wenn sie sich öffnet und an dem Ort entfaltet, an dem sie entsteht, ist es plausibel, dass sich Lyrik mit Performance- und Bildender Kunst verbindet. Ungefähr so könnte die schlichte Schönheit beschrieben werden, mit der der Ausstellungsband »Poesie passieren & passieren lassen« ausdrückt, was er vollzieht“, schreibt Katharina Kohm über den Band von Astrid Nischkauer auf Fixpoetry.

Astrid Cover

Astrid Nischkauer: Poesie passieren & passieren lassen

Im Winter 2015 verbrachte die Wiener Dichterin Astrid Nischkauer mehrere Wochen auf der Raketenstation Hombroich. In dieser Zeit entstanden die Arbeiten für die Ausstellung
Poesie passieren & passieren lassen, die sie nach und nach im Pförtnerhäuschen installierte. Diese Arbeiten sind Bestandteil des vorliegenden Katalogs mit allen Texten und elf teils farbigen Aufnahmen. Sie werden ergänzt um ein Gedicht von Ute Langanky und eine Zeichnung von Oswald Egger.

Astrid Nischkauer: Poesie passieren & passieren lassen. Gedichte Ausstellung Katalog, 36 Seiten, Preis: 10,- € (erscheint am 15. August 2016)

Astrid Cover

Astrid Nischkauer, geb. 1989, studierte Germanistik und Komparatistik. Übersetzungsbegeistert. Lebt zwischen Bücherbergen und in Wien. In der parasitenpresse erschien von ihr bereits frisch gepresste Parasiten (2015). Mit dem Übersetzerkollektiv VERSATORIUM wurde sie mit dem Preis der Stadt Münster für internationale Poesie ausgezeichnet.

 

Poesie passieren

Astrid Nischkauer ist derzeit Literatur-Fellow auf der Museumsinsel Hombroich. Für das Pförtnerhäuschen zur Raketenstation hat sie nun dort eine Gedichtausstellung realisiert, die Poesie passieren & passieren lassen heißt. Ab jetzt. Open End. Hier ein paar photographische Blicke.

 

P.S. Eine detaillierte Beschreibung des Projekts findet sich jetzt bei Fixpoetry!

Aparte Paragraphen

Für Fixpoetry bespricht Jürgen Brôcan den Band frisch gepresste Parasiten von Astrid Nischkauer und schreibt: „Man darf deshalb nicht vergessen, daß Parasiten in der Regel hochspezialisierte Lebewesen sind. Die griechische Präposition „pará“ weist auf die Nähe zu etwas hin, und so sind die Parasiten dieses Bandes kleine, unscheinbare Lebewesen, die sich einem aufdrängen, in die Gehirnwindungen einnisten, um dort ihren Schalk zu treiben. Ja, vielleicht sollte und muß man sie als mit Narrenkäppchen versehene Boten des Großen Gedichts betrachten. Auf jeden Fall symbolisieren sie hier, was das Gedicht ausmacht: Paradox und Befragung, Wortlust und Silbenspaß.“ Die ganze Beprechung ist hier nachzulesen. Das Lyrikheft ist direkt bei uns erhältlich.

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