Jetzt im Lyrikhaus Joachimsthal

Im brandenburgischen Joachimsthal (Glockenstr. 23) gibt es ein frisch gegründetes Lyrikhaus – eine Mischung aus Lyrik-Buchhandlung, Antiquariat und Lesecafé. Ab sofort ist dort auch eine Auswahl an Lyrikheften der parasitenpresse zu finden. Liebe Uckermärker, Brandenburger und Ausflügler, lasst euch diesen ungewöhnlichen, poetischen Ort nicht entgehen.

 

Argentinisches Bücherpaket

Heute beginnen wir wieder mit unseren beliebten, vorweihnachtlichen Bücherpaketen. Den Aufschlag machen zwei Titel mit Argentinien-Bezug. In der lateinamerikanischen Reihe Barra de poesía erschien im Oktober der Band Füllhorn von José Villa aus Buenos Aires in der Übersetzung von Léonce W. Lupette. Im September starteten wir mit Señoritas eine neue Booklet-Reihe, die Text und Kunst zusammenbringt. Dort steht das Bild Señoritas des argentinischen Künstlers Gastón Liberto im Mittelpunkt. Dazu haben Christian Ingenlath und Kathrin Schadt Gedichte geschrieben. Das Ganze ist zwar in Barcelona angesiedelt, ist aber wiederum von der argentinischen Autorin Esther Andradi ins Spanische übersetzt. Beide Titel zusammen gibt es bei uns für 15,- €.

 

Lyrikfest: Über der Kimmung am 16. November 2014

Bald in Köln: das Lyrikfest ‚Über der Kimmung‘

literaturklubkoeln

Der nächste Literaturklub am 16. November in Köln wird ein großes Lyrikfest. Unter dem Motto Über der Kimmung (Johannes Bobrowski) versammeln sich neun Dichter/innen zu einem wilden Poesie-Marathon. Mit dabei sind Christoph Danne, Dominik Dombrowski, Lütfiye Güzel, Adrian Kasnitz, Odile Kennel, Sina Klein, Jürgen Nendza, Marcus Roloff und Christoph Wenzel. Für Musik sorgen Aire Flamenko.

Die Gäste / Programm:

Adrian Kasnitz, geb. 74, lebt in Köln, Sag Bonjour aus Prinzip (Corvinus Presse 2013) + Schrumpfende Städte (Luxbooks 2011) / Sina Klein, geb. 83, lebt in Düsseldorf, Narkotische Kirschen (Klever Verlag 2014) / Dominik Dombrowski, geb. 64, lebt in Bonn, Fremdbestäubung (parasitenpresse 2014) + Finissage (ebda. 2013) /// Jürgen Nendza, geb. 57, lebt in Aachen, Apfel und Amsel (Poetenladen 2012) + Die Rotation des Kolibris (Landpresse 2008) / Lütfiye Güzel, geb. 72, lebt in Duisburg, Trist olé (Dialog 2013) und Pinky Helsinki (2014) / Christoph Danne

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Rezension: Fusseln

„Lotz ist ein philosophischer Fusselsammler, der nichts konstatiert, sondern ein Kaleidoskop verschiedener Einzelheiten der Realität entwirft, um ihr durch Aufzählung gerecht zu werden. Er erzählt Geschichten und beschriebt Situationen, ohne sie zu erzählen“, schriebt Peggy Neidel über Wolfram LotzFusseln in der Jungen Welt vom 2. Mai 2012.

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Jetzt auch hier nachzulesen.

Rezension: Das Lachen der Hühner

Im gerade erschienenen Jahrbuch des Literaturhauses Liechtenstein (Ausgabe 6/2011) nimmt Rainer Stöckli den Band Das Lachen der Hühner von Stan Lafeur und Helena Becker zum Anlass, über die Sonett-Form nachzudenken, die bei Lafleur eher in einem postmodern geflashten Retro-Sonettkorsett daherkommt.

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