Eis, von Arvis Viguls

Als kleinen Vorgeschmack bringt Fixpoetry u.a. das Gedicht Eis des lettischen Dichters Arvis Viguls im Original, in der englischen Übersetzung von Jayde Will und in der deutschen Übersetzung vor Astrid Nischkauer. Ein Band mit Viguls Texten ist bei uns in Vorbereitung für den kommenden Winter.

 

Advertisements

Risse und Nischen

„Und so ist es in der Tat, dass sich bestimmte aktuelle Themen fast wie ein roter Faden durch diese Anthologie hindurchziehen: die Krise in Griechenland, die Flüchtlingskrise, Not, Kampf, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Aufbruch und Neuanfang, Risse und Nischen“, schreibt Peter Oehler in einer Besprechung von Kleine Tiere zum Schlachten. Neue Gedichte aus Griechenland auf fixpoetry, die ihren thematischen Fokus mehr auf das dystopische Element in den Texten legt. Und weiter: „Wer sich also einen Überblick über die neuere griechische Lyrik verschaffen will, die geprägt ist von der andauernden Krise Griechenlands, dem sei diese Anthologie empfohlen.“

E1CE4812-4759-47FE-98C3-747D1EC98450

Wunderbare Momentaufnahme

„Genau das war das Anliegen der Herausgeber, die Vielfältigkeit der der gegenwärtigen Lyrikszene Griechenlands zu zeigen. Illustriert mit Fotos, die in den Städten Griechenlands Schrift und Graffiti eingefangen haben, gelingt dieser Zusammenstellung eine wunderbare Momentaufnahme dessen, was dieses Land noch ausmacht jenseits von Inseltourismus und Krise“, schreibt Guy Helminger im Luxemburger Tageblatt über die von Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz herausgegebene Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten.

Image(2)

NRW-Förderpreis für Bastian Schneider

Der Kölner Dichter Bastian Schneider erhält einen der beiden NRW-Förderpreise für Literatur (den anderen bekommt David Krause). Die Verleihung findet heute, 16.10., in Düsseldorf statt. Wir freuen uns sehr mit ihm und gratulieren herzlich! In der parasitenpresse ist dieses Jahr von ihm der Lyrikband Irgendwo, jemand erschienen.

lr038 Schneider_kleen

Über verschwundene O.s

In einer ausführlichen Auseinandersetzung mit den Gedichten aus Christoph Georg Rohrbachs O. geht Armin Steigenberger den geographischen und geschichtlichen Spuren in deutsch-polnisch-tschechische Gefilde nach und verknüpt seine Überlegungen mit Hölderlin. „Wo Hölderlin sein Lied an die heilige Unschuld intoniert, das Gute und Reine huldigt und mit dem Himmlischen allein sein möchte, kreisen Rohrbachs Texte um Verlust, Zerstörung, Auslöschung, Entweihung“, schreibt Steigenberger. Erschienen ist der Beitrag im Signaturen-Magazin.

lr036rohrbach_kleen

In der Süddeutschen

Gleich zwei Artikel gibt es in der Süddeutschen Zeitung vom 25.7. von und mit Autor/innen der parasitenpresse. Achim Wagner schreibt über ‚Das Gedicht in der Straße‘, eine Lyrik-Protestbewegung der Jugend in der Türkei. Kathrin Bach wurde als eine von vier jungen Schriftstellerinnen zum Thema Schreiben vor dem Hintergrund der Sexismusdebatte interviewt.