Unsere Besten 2018

Zum Winterstart gibt es von uns wieder die Jahrescharts mit den fünf besten Titeln aus unserem Programm. Kurz zusammengefasst: Es war ein von Autorinnen und Übersetzerinnen dominiertes Jahr. Diese fünf Bücher gibt es als „Unsere Besten 2018“-Bücherpaket zum Preis von 50,- € inkl. einer parasitären Tasche frei Haus. Bitte unter Buchladen bestellen.

In alphabetischer Reihenfolge:

Luise Boege: Exorzismus in Polen Die Schönheit der Wüste

Hier habt ihr mich. Neue Gedichte aus Dänemark, hg. v. Ursel Allenstein und Marlene Hastenplug

Peter Rosenthal: Ehrenfeld Alphabet

Kinga Tóth: Wir bauen eine Stadt

Nora Zapf: rost und kaffeesatz

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Vorschau: Lateinamerika

Die kommenden Wochen stehen ganz im Zeichen von Lateinamerika. Neben dem lang erwarteten Gedichtband Oben das Meer unten der Himmel des chilenischen Dichters Enrique Winter, den Léonce W. Lupette, Sarah Otter und Johanna Schwering übersetzt haben, der im Mai erscheinen wird, folgt im Juni der Band Klagelieder im Gepäck von Rafael Cadenas aus Venezuela in der Übersetzung von Geraldine Gutierréz-Wienken und Marcus Roloff. Bereits erschienen ist der Bildband Die Armutslehre der Bohne mit Fotos aus Chile von Manuel Araneda. Enrique Winter wird im Mai und Juni in Deutschland auf Tour sein mit einer Release-Lesung in der Buchhandlung Andenbuch in Berlin-Kreuzberg am 31. Mai und weiteren Terminen in Hamburg, Köln und Heidelberg. Klagelieder im Gepäck stellen wir am 6. Juni in der Buchhandlung artes liberales in Heidelberg vor.

Was wir 2018 vorhaben

Das Jahr 2017 ging für uns mit den beiden Lyrikanthologien aus Griechenland und Dänemark zuende. 2018 starten wir mit einem Relauch unserer paradosis-Reihe, die ja immer für überraschende Textformen offen war, und zwar mit Prosa von Luise Boege (siehe Coverabbildung, Artwork von Mirjam Elburn, erscheint Ende Januar). Neben der Fortsetzung des Kalendariums von Adrian Kasnitz mit dem 4. Teilband, rückt mit Walter Fabian Schmids Debütband auch die Schweiz in unseren Fokus, die bislang unter den deutschsprachigen Ländern fehlte. Überhaupt wird 2018 wieder sehr international. Die erste Jahreshälfte ist südamerikanisch geprägt. Zum einen bringen wir ein Fotobuch mit Straßen-Aufnahmen aus Chile von Manuel Araneda heraus, den wir vor einem Jahr in Santiago kennengelernt haben, gefolgt von Gedichten von Enrique Winter (Chile) und Rafael Cadenas (Venezuela). Neue Gedichtbände aus Belgien, Lettland, Mazedonien und Österreich sind für die späteren Monate des Jahres geplant. Aber auch die hiesige Szene wird natürlich nicht vergessen.

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Was wir vorhaben

Nach einem sehr spannenden und internationalen Jahr sind wir im ersten Halbjahr 2017 wieder ganz auf die hiesige Dichterszene fokussiert. Bereits erschienen ist Wart und Gegenwart von René Hamann. Folgen werden Gedichte von Kathrin Bach, Pablo Jofré und Christoph Danne sowie das Kalendarium #3 von Adrian Kasnitz. Ab Sommer wollen wir Sie aber wieder literarisch nach Südamerika, Griechenland und Dänemark entführen.

Wir freuen uns natürlich auf persönliche Begegnungen mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, bei einer unserer Lesungen oder an einem unserer Messestände.

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Leipziger Buchmesse 2014

Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse (13.-16. März) und in der temporären Lyrikbuchhandlung (12.-14. März)!

Unsere Neuerscheinungen stellen wir auf der Messe am Stand der Kollegen vom Poetenladen (Stand: Halle 5, D217) aus.

In der Lyrikbuchhandlung stellen wir einen größeren Teil unseres Programms aus. Hier ist auch ein Kauf der Bücher möglich. Die Lyrikbuchhandlung findet vom 12.-14. März, in der Zeit von 18 bis 01 Uhr statt (Adresse: Kunsthaus Delikatessenhaus, Karl-Heine-Str. 59, Leipzig-Plagwitz).

Lesungen von Parasitenpressen-Autoren gibt es in der Lyrikbuchhandlung12.3., 20 Uhr: Jan Kuhlbrodt, 21 Uhr: Stephan Reich, 13.3., 21 Uhr: Jan Skudlarek und Charlotte Warsen, 23 Uhr: Timo Berger24 Uhr: Crauss, 14.3., 20 Uhr: Dagmara Kraus, Georg Leß und Adrian Kasnitz22 Uhr: Udo Kawasser (fettgedruckt sind die Buchvorstellungen unseres Verlages).

Die parasitenpresse freut sich auf Ihren Besuch!

Leser auf der Messe

innere sicherheit

Vor nunmehr sieben Jahren erschien der Gedichtband innere sicherheit von Adrian Kasnitz im Münchner Yedermann Verlag. Darin finden sich viele latent politische Gedichte über prahlende Männer am Tresen, Mädchen, die servieren und abservieren. Kaffeebars, Pilslaune und Barackenwhiskey – all der stumpf gewordene Glanz der Schröder-Ära scheint hier noch einmal auf.

Da der Yedermann Verlag nun Geschichte ist, können die verbliebenen Exemplare ab sofort über die parasitenpresse geordert werden.

Adrian Kasnitz: innere sicherheit. Gedichte, München: Yedermann Verlag 2006, 126 Seiten, 10,- €

 

innere sicherheit

 

Interview zu ‚Westfalen, sonst nichts?‘

„Eine Anthologie ist immer auch eine Entscheidung, eine inhaltliche Ausrichtung: die Wahl des Themas, der Texte, des Titels. Durch das Fragezeichen in Westfalen, sonst nichts? wird einem vorschnellen Argwohn der Wind aus den Segeln genommen. Pragmatik statt Programmatik also?“, fragt Arnold Maxwill für den HausBlog des Literaturmuseums Nottbeck die beiden Herausgeber Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel.

Hier geht’s zum ganzen Interview: HausBlog

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