Krematorien

Über Krzysztof Siwczyk und seine Krematoria-Trilogie schreibt Alice-Catherine Carls (University of Tennessee at Martin) in World Literature Today: „Krzysztof Siwczyk is known for his philosophical poetry that yields long lines reasoning out the malaise of adulting, the problematics of identity in a world of gray indifference.“ Und weiter: „In Krematoria III, the self-perpetuating, somewhat logorrheic language of reflection has evolved, freeing the verses from thought encumbrances; the sparse, permanent black signs on the white page invite the watermarks of connection. The central signifier is the word Crematoria, spelled with an ominous capital letter. It inflects unstable realities and uncertain destinies that ‚Burn without a big halo / Like us / They only hiss and spit fire / Although the world long ago / Stopped caring about them‘ (…). The characters’ melancholy and aimlessness appear to be caused by the grief of Poland’s national traumas of World War II, the Holocaust, Soviet occupation, and the end of the Cold War. With the lesser wounds more difficult to define, the Holocaust serves as a gauge of terrible clarity: ‚War / Holocaust / Reduction to a stick / Secam / Soap / Faint‘.“ Gedichte aus Krematoria I & II sind Teil von Auf nächtlicher Reise.

 

Valeria Correa Fiz: Zur Unzeit Winter

Unsere Reihe mit Literatur aus Südamerika und der spanischsprachigen Welt setzen wir fort mit dem Gedichtband Zur Unzeit Winter von Valeria Correa Fiz. Von Beziehungen handelt dieses Buch, von lebendigen, brüchigen, gestörten Beziehungen, von der Unmöglichkeit in Beziehung zu, auf jemanden (oder etwas) zu leben und es doch zu versuchen. „Ich weiß: ich hab dich in der Lobby gelassen mit diesen Leuten und bin gegangen / auf der Suche nach einer gewissen stillen Begierde.“ Nicht nur das erotische Beziehungsgeflecht schimmert hier sondern auch das Band, das uns mit Vätern, Müttern, Schwestern, mit Familie verbindet. Aber immer bleibt es verwirrend, immer ist es mehrdeutig, fleischlich wie in einem Bild von Egon Schiele, wo dem Lebendigen immer der Zerfall droht. Aber auch die sozialen und ökonomischen Faktoren von Abstand und Bindung kommen zur Sprache. 

Die Gedichte der argentinischen, in Madrid lebenden Dichterin Valeria Correa Fiz hat Nora Zapf ins Deutsche gebracht. Das Cover-Foto stammt übrigens vom griechischen Dichter Kiriakos Sifiltzoglou

Valeria Correa Fiz: Zur Unzeit Winter. Gedichte aus dem Spanischen von Nora Zapf, 58 Seiten, Preis: 12,- € – ab sofort lieferbar

Valeria Correa Fiz ist eine Schriftstellerin aus Rosario, Argentinien, die in Madrid lebt. Sie ist Autorin der Kurzgeschichtenbände La condición animal und Hubo un jardín, die auf der Shortlist des Premio Hispanoamericano de Cuento Gabriel García Márquez standen und im Finale des Premio Setenil (2017) waren. Außerdem veröffentlichte sie die Gedichtbände El álbum oscuro, El invierno a deshoras, Museo de pérdidas und Así el deseo. Ihr poetisches Werk wurde in Spanien mit dem Premio Internacional de Poesía Manuel del Cabral, dem Premio Internacional de Poesía Claudio Rodríguez und dem Premio de Poesía Clara de Campoamor ausgezeichnet. Einige ihrer Kurzgeschichten und Gedichte wurden in Anthologien aufgenommen und ins Englische, Italienische, Hebräische und Rumänische übersetzt. Seit über zehn Jahren koordiniert sie den Leseclub des Instituto Cervantes in Mailand, wo sie auch Workshops für kreatives Schreiben gibt.

Nora Zapf ist Lyrikerin, Übersetzerin und Lateinamerikanistin. Derzeit Habilitation über die Unterwelten in der lateinamerikanischen Prosa. Letzte Übersetzung: Sor Juana Inés de la Cruz: Erster Traum. Erscheint 2023 bei Turia + Kant in Wien. Lebt in Innsbruck und München. Bände: rost und kaffeesatz, parasitenpresse 2018. homogloben, gutleut 2018. Dioden, wie es Nacht (vierhändig), parasitenpresse 2021. Übersetzungen von ihr sind auch in Translator’s Choice. Übersetzen als poetische Utopie (2021) zu finden.

Rafael Cadenas in der FAZ

Über den Cervantes-Preis für Rafael Cadenas schreibt auch Paul Ingendaay in der Frankfurter Allgemeinen einen kleinen Kommentar: „Erinnerung an eine Szene auf der Internationalen Buchmesse von Guadalajara, Mexiko. Ein voller Saal, viele junge Menschen, manche fanden nur auf dem Boden Platz. Herein kam kein Rockstar, sondern ein alter argentinischer Dichter. Die jungen Menschen lauschten, wie er seine Gedichte vortrug, und den Gesichtern war nicht zu entnehmen, ob sie jedes seiner Bilder verstanden hatten, vom Gesamtsinn zu schweigen. Manchmal schien es, sein wunderbares Spanisch zog über ihren Köpfen hinweg durch den Saal und zum Fenster hinaus, um sich mit dem Nachthimmel zu verbinden. Aber in der Lyrik hat auch das Unverstandene Platz.“ Zwei Korrekturen/Ergänzeungen von unserer Seite: Es handelt sich um keinen argentinischen, sondern um einen venezolanischen Dichter. Und auch ein Gedichtband auf Deutsch liegt vor, („wo nur wenige seiner Gedichte je erschienen sind“) nämlich Klagelieder im Gepäck in der Übersetzung von Geraldine Gutiérrez-Wienken und Marcus Roloff und zwar seit 2018.

Cervantes-Preis für Rafael Cadenas

Der venezolanische Dichter Rafael Cadenas erhält den Cervantes-Preis (Premio Cervantes) für sein literarisches Werk. Mit einem Preisgeld von 125.000 Euro ist das der höchstdotierte Literaturpreis der spanischsprachigen Welt. „Die Sache mit dem Preis kann jeden verrückt machen“, sagte Cadenas gegenüber El País. „Ich brauche Zeit, um mich zu erholen, weil ich es immer noch nicht glaube.“ Die Preisverleihung findet am 23. April 2023 in der historischen Universität von Alcalá de Henares, wo Cadenas den Preis von Könige Felipe entgegennehmen wird. Befragt, was er dann anziehen wird, antwortete der 92-Jährige, eine Krawatte würde er niemals tragen.

Auf Deutsch liegt von Rafael Cadenas der Auswahlband Klagelieder im Gepäck in der Übersetzung von Geraldine Gutiérrez-Wienken und Marcus Roloff vor, der 2018 bei uns erschienen ist.

Spanisches Bücherpaket

Zur Frankfurter Buchmesse und dem Ehrengast-Auftritt Spaniens schnüren wir ein spanisches Bücherpaket. Darin enthalten sind die Gedichtbände Berlin – Manila von Pablo Jofré, Unwetter von Luis Luna und Auf dem Kopf durch die Nacht von Adalber Salas Hernández. Auch wenn alle drei sehr unterschiedliche Herkünfte haben, z.B. aus Chile, Venezuela oder aus einer spanisch-jüdischen Familie stammen, leben alle drei (auch) in Spanien. Die Reihe mit Dichter:innen aus Spanien (mit vielfältigen Herkünften) werden wir in den kommenden Monaten mit Valeria Correa Fiz, Sofía Sánchez u.a. fortsetzen. Das Bücherpaket mit den drei hier erwähnten Bänden gibt es für 36,- € in unsrem Online-Buchladen. Am 20. Oktober liest übrigens Pablo Jofré bei unsrem Verlagsabend Dann kommen wir eben zu euch! im Frankfurter Hotel Lindley (20h).

Zwischen Caracas und Europa

„Es ist mein hilfloser Versuch, die Distanz zwischen Caracas und Europa zu verkürzen, die Riesenlücke zwischen einem collapsed state und noch funktionierenden Demokratien zu schließen. Kann ich nun, nach ein paar hingeworfenen Zeilen, beginnen, eine Rezension des Buches zu schreiben? Wie verhandeln wir Lyrik angesichts der Toten, die uns den Spiegel vorhalten?

Seht, sagen sie, seht, was euch noch erwartet! Oder glaubt ihr wirklich, ihr seid besser als wir? Glaubt ihr, ihr habt das Glück gepachtet, und wir einfach für immer das Pech, beispielsweise in eine Kugel zu laufen, beim Versuch, Brot zu kaufen, für die Familie, für die Kinder?“ schreibt Eric Giebel auf Vitabu Vingi über Auf dem Kopf durch die Nacht von Adalber Salas Hernández. Und weiter: Dieser „Gedichtband ist ein außerordentlich starkes Buch in deutscher Übersetzung, das wir der Beharrlichkeit von Geraldine Gutiérrez-Wienken und Marcus Roloff verdanken, die nicht nur präzise Übersetzungsarbeit geleistet, sondern nicht nachgelassen haben, für das Skript Förderung und mit der parasitenpresse (…) einen Verlag zu finden.

Die Gedichte erinnern uns in brutaler und eindringlicher Sprache an einen fatalen Irrtum: Wir in Europa sind nicht Zentrum, wir sind auch nur Peripherie. Früher oder später.“

Krzysztof Siwczyk: Auf nächtlicher Reise

Man spricht gerne, vor allem im englischsprachigen Raum, von der „Polnischen Schule“, wenn man sich als Übersetzer, Rezensent oder Philologe mit der polnischen Lyrik beschäftigt. Leider meint man damit Dichter, die leider nicht mehr unter uns weilen, und der letzte große Vertreter dieser Schule war Adam Zagajewski, der im Frühjahr 2021 verstarb. Doch der polnischen Gegenwartslyrik geht es gut, sie wird nur zu selten übersetzt, und wenn sie im deutschsprachigen Raum erscheint, kriegt sie zu wenig Beachtung; so ist es auch mit den Gedichten von Tomasz Różycki, Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki, Tadeusz Dąbrowski oder Marzanna Kielar oder Krzysztof Siwczyk.

Ihn, der schon seit über zwanzig Jahren zu den überragenden Lyrikern seines Landes gehört und dessen umfangreiches poetisches Werk mittlerweile zum Kanon der polnischen Gegenwartslyrik gezählt wird, habe ich ins Deutsche übertragen.

Krzysztof Siwczyk lebt und arbeitet in Gliwice in Oberschlesien, er schreibt Gedichte, kurze Prosa, Essays und Artikel für die linksliberale „Gazeta Wyborcza“, die stets kritisch sind und die die Gesellschaft, die Regierung, die Parteien, die Politiker, aber auch die moderne Literatur aus ungewohnt scharfsinniger Perspektive beobachten, was seine Leser sehr zu schätzen wissen. Er ist außerdem Mitveranstalter des bekannten internationalen Lyrikfestivals, das nach Czesław Miłosz benannt wurde und alljährlich in Krakau stattfindet. Siwczyk ist europaweit gut vernetzt, wird aber noch viel zu selten in andere Sprachen übersetzt. (Aus dem Nachwort von Artur Becker)

Auf dem Europäischen Literaturfestival in Köln (2.-4. September) sowie bei Bochumski in Bochum (4. September) stellen Krzysztof Siwczyk und Artur Becker Buch und Übersetzung vor.

Krzysztof Siwczyk: Auf nächtlicher Reise. Gedichte aus dem Polnischen von Artur Becker, 68 Seiten, Preis: 12,- € – ab sofort lieferbar

Krzysztof Siwczyk, geb. 1977 in Knurów (Polen), ist Mitbegründer der Dichtergruppe „Na Dziko“ (In freier Wildbahn), Mitarbeiter des Mikołowski-Kulturinstituts, vor allem aber Dichter, Essayist, Literaturkritiker und Publizist. Er publiziert regelmäßig in der Gazeta Wyborcza. 1995 debütierte er mit dem Band Dzikie dzieci (Wilde Kinder). Er erhielt zahlreiche, in Polen angesehene Lyrikpreise und Nominierungen. 1999 spielte er die Hauptrolle in Lech Majewskis Film Wojaczek, der die Geschichte des polnischen kultigen Lyrikers und Outsiders Rafał Wojaczek erzäht. Siwczyk lebt in Gliwice und veröffentlichte bisher mehr als fünfzehn Bücher. Er ist auch Mitveranstalter des Internationalen Czesław-Miłosz-Literaturfestivals, das alljährlich in Krakau stattfindet.

Artur Becker, geboren 1968 in Bartoszyce (Polen), lebt seit 1985 in Deutschland, zurzeit als Artist in Residence im Hotel Lindley in Frankfurt am Main. Er ist Lyriker, Essayist, Romancier, Publizist und Übersetzer. Mittlerweile hat er mehr als 20 Bücher veröffentlicht, u.a. die Romane Wodka und Messer. Lied vom Ertrinken, Der Lippenstift meiner Mutter, Drang nach Osten oder den Essayband Kosmopolen. Auf der Suche nach einem europäischen Zuhause sowie Links. Ende und Anfang einer Utopie (2022). In der parasitenpresse erschien von ihm der Gedichtband Bartel und Gustabalda (2019) sowie die Übersetzung des Gedichtbandes Ein Oktopus, aber so viele Handschuhe von Di Lu Galay (2021).

Europäisches Literaturfestival Köln-Kalk 2022

Zum vierten Mal findet das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk (ELK) vom 2. bis 4. September 2022 statt, wie immer kostenlos & zugänglich für alle auf dem Ottmar-Pohl-Platz und in der Pflanzstelle!

Mit der Großen Eröffnungslesung beginnen wir am Freitag (Begrüßung: 19 Uhr), setzen das Programm am Samstag mit Einzellesungen fort (13-22h) und beschließen das Festival am Sonntag mit dem Rahmenprogramm (13-16h).

Wir freuen uns auf Greta Ambrazaitė, Jelena Jeremejewa, Jazra Khaleed, Ronya Othmann, Shpëtim Selmani und Krzysztof Siwczyk im Hauptprogramm (mit Texten auf Deutsch, Litauisch, Englisch, Griechisch, Kurdisch, Albanisch und Polnisch.

Als ELK-Alumni und im Nebenprogramm lesen oder moderieren mit u.a. Alexander Estis, Pablo Jofré, Eleonore Schönmaier, Mati Shemoelof, Andreea Simionel, Arvis Viguls und Krišjānis Zeļģis (mit Texten auf Deutsch, Spanisch, Hebräisch, Englisch, Italienisch und Lettisch).

Als Literatur-/Kulturzeitschrift sind diesmal Qamar dabei. Musik gibt es von Donia Touglo und Ramblin‘ Boy Harrers.

Als Moderator:innen oder deutsche, englische oder kurdische Stimmen sind Artur Becker, Zuzana Finger, Philipp-Bo Franke, Laura Jordan-Bertinelli, Adrian Kasnitz, Elizaveta Khan, Wassiliki Knithaki, Jonas Linnebank u.a. zu sehen und zu hören.

Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

Das komplette Programm findet ihr hier: https://elk-festival.com/de/programm-2022

Das ELK 2022 wird präsentiert von Integrationshaus e.V., KLiteratur, KUNTS e.V. und der parasitenpresse

Auf die Sprünge helfen

„Warum möchte die Maus wohl ein Elefant werden? Ist es die Größe? Das Gewicht? Will sie gewichtig werden? Ein Vorbild? Ein Beweis, dass das Unmögliche möglich ist? Glaubt sie wirklich, dass alle anderen Lebewesen das auch wollen? Ein Trinity Krawattenknoten sitzt locker und gilt als elegant. Kann er den Träger oder die Trägerin schützen, wenn es sich um eine Maus handelt?
Das Gedicht lässt viel offen. Wir erfahren nichts von der Verwandlung selbst, aber einiges vom Wunsch. Und die Maus tanzt im Gedicht. Ob die Verwandlung eine Mausefalle ist, sein wird, sein könnte, wissen wir nicht. Aber: Es wird regnen. Der Elefant, so es ihn geben wird, wird im Regen stehen“, schreibt Ilse Kilic über ein Gedicht von Di Lu Galay aus dem Band Ein Oktopus, aber so viele Handschuhe und stellt ihm das Gedicht Schicksal aus dem Band Sid Wischi Waschi von Veronique Homann an die Seite. „Jetzt kann ich mir als Leserin natürlich einige Fragen stellen zur Serendipität und ob sie nicht einfach nur eine Variante des Schicksals darstellt. Das Wort Serendipität ist nur annäherungsmäßig übersetzbar, ich beschreibe es jetzt als den glücklichen Zufall, der quasi die positive Seite des Schicksal sein will, aber das erfasst das Prinzip eben nicht ganz. Serendipität bedeutet nämlich auch, dem Zufall durch Forschen auf die Sprünge geholfen zu haben, aufdass er sich als glücklich erweise. Zum Beispiel, um auf die Maus zurückzukommen, indem sie den goldenen Schlüssel sucht und dabei die ersehnte Kunst erlernt, sich in einen Elefanten zu verwandeln. Kann sein. Suchen ist Bedingung. Versuchen vielleicht auch.“ Den ganzen Beitrag und noch viele mehr findet man in der Reihe Gedichte sind absonderlich und süß auf der Seite des Fröhlichen Wohnzimmers.

Wo der Hunger-Hund bellt

„Was wir Frieden nennen, heißt in Homs ‚Sechs-Punkte-Friedensplan‘, heißt Waffenstillstand im ‚Stellvertreterkreig‘, heißt geordneter Rückzug der Kombattanten. Frieden gibt es hier nur für die ‚Sondervermittler der Vereinten Nationen‘ bei ihrer Pinkelpause am ‚Rand der Autobahn von Damaskus nach Homs‘, einen kurzen Moment vielleicht für die ‚Hisbollah-Soldaten‘, die ‚Selfies [machen] vor der Khalid-ibn-al-Walid-Moschee'“, schreibt Kai Pohl über Requiem für Homs von Jazra Khaleed in der aktuellen Ausgabe von Abwärts (45/August 2022). Und weiter: „Jazra Khaleed jedoch aktiviert mit seinem Requiem in acht Geängen (deren fünfter sich ausführlich dem ‚Hunger-Hund‘ widmet) eine der ‚letzten Reserven des Friedens‘: die empathische, unverstellte Sprache der Poesie, den Atem der Lebenskraft – ein Elixier, dass fernab des Neusprechs von Regierungspropaganda, Mediengeschrammel, Durchhalteparolen etc. direkt sinnlich wirkt und das aus seinem Schoß vertriebene Leben anruft: ‚Das Meer wird die Kinder zurückbringen / und die Apfelbäume werden wieder blühen, wenn der Frühling beginnt.'“