NRW-Förderpreis für Bastian Schneider

Der Kölner Dichter Bastian Schneider erhält einen der beiden NRW-Förderpreise für Literatur (den anderen bekommt David Krause). Die Verleihung findet heute, 16.10., in Düsseldorf statt. Wir freuen uns sehr mit ihm und gratulieren herzlich! In der parasitenpresse ist dieses Jahr von ihm der Lyrikband Irgendwo, jemand erschienen.

lr038 Schneider_kleen

Advertisements

Lüttgerding der Entdecker

Die Gedichte aus dem Band Stäubungen lassen, so schreibt Jonis Hartmann in einer Besprechung für Fixpoetry, „in Bernd Lüttgerding einen Entdecker erkennen (…), dem aber alles offen liegt. Je nachdem, wohin er mit seinen nächsten Veröffentlichungen aufbrechen wird, eher die klaren Weltenwirbler einer grundnervösen Wahrnehmung, oder lieber die wort-assoziativen Sinnspiele in räumlichen Wimmelbildern oder womöglich noch etwas ganz anderes zwischen ‚Piepen, Spondeen und Arekasadara‘. Alles ist möglich unter diesen Vorzeichen: „Freunde, die Vergangenheit ist tot, doch/ wie ein Aal, sie zappelt noch“. Über soviel Lob für ein Debüt freuen wir uns natürlich.

lr039 Lüttgerding_kleen

Bernd Lüttgerding: Stäubungen

Mit Stäubungen, dem 39. Band unserer Lyrikreihe, stellen wir den Dichter Bernd Lüttgerding vor. Lüttgerding bewegt sich in seinen Texten zwischen dem „verkommenen Dorf“ und der Großstadt, sondiert und inspiziert mit sprachlichen Mitteln das Terrain, sowohl das existierende als auch das imaginierte. Manchmal sind seine Texte knapp, manchmal üppige Langgedichte, aus denen Sprache und Welt hervorquellen.

Bernd Lüttgerding: Stäubungen. Gedichte, 14 Seiten, Preis 6,- € (Lyrikreihe Bd. 039) – erscheint heute!

lr039 Lüttgerding_kleen

Bernd Lüttgerding, geboren 1973 in Peine, lebt seit 2008 in Belgien (Brüssel, Antwerpen). Nach ausschweifenden geisteswissenschaftlichen Studien arbeitete er als Gärtner, im antiquarischen Buchhandel, Skriptschreiber für TV-Produktionen und – zur Zeit – als Techniker in einem Museum. Einige seiner Gedichte wurden in Zeitschriften publiziert, zuletzt in Abwärts, in Sachen mit Woertern und On peut se permettre (Brüssel). Derzeit schreibt er an seinem zweiten Roman.

Abo: Grundstock-Paket

Wer immer direkt bei Erscheinen die erste Auflage unserer Lyrikhefte erhalten möchte, ist mit einem Abo gut beraten. Es kommt frei Haus und Abonnenten erhalten 10% Rabatt. Für alle Sammler und diejenigen, die es werden möchten, bieten wir jetzt ein Grundstock-Paket an: eine Auswahl von 11 klassischen Lyrikheften von Heft Nr. 002 bis 031 gibt es für 60,- € (im Ausland zuzüglich Porto). Darin enthalten sind Lyrikhefte von Stefan Heuer (031), Dominik Dombrowski (028), Jan Kuhlbrodt (027), Jan Skudlarek (024), Thorsten Krämer (022), Angela Sanmann (020), Stan Lafleur (019), Karin Fellner (018), René Hamann (012), Tom Schulz (008) und Achim Wagner (002).

SAMSUNG CSC

Über verschwundene O.s

In einer ausführlichen Auseinandersetzung mit den Gedichten aus Christoph Georg Rohrbachs O. geht Armin Steigenberger den geographischen und geschichtlichen Spuren in deutsch-polnisch-tschechische Gefilde nach und verknüpt seine Überlegungen mit Hölderlin. „Wo Hölderlin sein Lied an die heilige Unschuld intoniert, das Gute und Reine huldigt und mit dem Himmlischen allein sein möchte, kreisen Rohrbachs Texte um Verlust, Zerstörung, Auslöschung, Entweihung“, schreibt Steigenberger. Erschienen ist der Beitrag im Signaturen-Magazin.

lr036rohrbach_kleen

Stan Lafleur erhält das Hungertuch

Der Kölner Dichter Stan Lafleur erhält den Künstlerpreis Das Hungertuch in der Sparte Literatur. Der Preis wurde von Ulrich Peters initiiert ud wird alle zwei Jahre in drei Sparten verliehen. „Er unterstreicht das Ideelle und Nachhaltige der künstlerischen Produktion und ist ein Plädoyer für die künsterlische Unabhängigkeit.“ Die Preisverleihung findet am 10. Juni 2017 in der Galerie amschatzhaus, Hauptstr. 18 in Neuss-Holzheim um 16.30 Uhr statt. Die Laudatio hält Enno Stahl. In der parasitenpresse sind von Stan Lafleur u.a. als ping noch auf pong und Das Lachen der Hühner erschienen. Wir freuen uns mit Stan und gratulieren herzlich!