Die etwas andere Leipziger Buchmesse 2020

Die Leipziger Buchmesse fällt aus, dennoch laden wir Sie zu unseren Veranstaltungen in der kommenden Woche in Leipzig ein. Unsere Verlagslesung Books and Beers und die Lesungen in der Lyrikbuchhandlung finden statt. Hinzugekommen ist der Leipziger Indie Book Pop Up Store, den wir mit den Kolleg*innen von KLiteratur und Mosaik im Textat am Samstag aufklappen. Auf viele freundliche Begegnungen freuen wir uns!

  • 11.-13.3., 19-01 Uhr / Lyrikbuchhandlung mit Lesungen von Adrian Kasnitz (Do., 23h), Sünje Lewejohann (Do., 23h), Arnold Maxwill (Do., 22h), Andre Rudolph (Fr., 23h) u.a., Rubikon/Tapetenwerk, Lützner Str. 91 (hier können sich noch Lesezeiten ändern)
  • 1.3., 20 Uhr / Leipzig streamt – die lange virtuelle Lesenacht der Bundeszentrale für politische Bildung mit Eva Brunner, Johanna Dombois, Gerald Fiebig, Mati Shemoelof u.a.: online
  • 12.3., 20 Uhr / Indie Nacht mit Bernd Lüttgerding (ab 21.50 Uhr) u.a., Beyerhaus, Ernst-Schneller-Str. 6
  • 13.3., 20 Uhr / Books and Beers  unsere Verlagslesung mit Anna Pia Jordan-Bertinelli, Adrian Kasnitz, Christian Kreis, Sünje Lewejohann, Jonas Linnebank, Bernd Lüttgerding, Arnold Maxwill, Mario Osterland, Elena Pallantza, Thomas Podhostnik und Andre Rudolph, Textat, Erich-Zeigner-Allee 64a
  • 14.3., 15-20 Uhr / Leipziger Indie Book Pop Up Store mit Büchern der parasitenpresse, KLiteratur, Mosaik, Voland&Quist u.a. und einer Ausstellungen mit Arbeiten von Johanne Ritter, Textat, Erich-Zeigner-Allee 64a (im Anschluss: Das Dreieck ist die stabilste Form)

Eine Liste über weitere stattfindende Veranstaltungen führt der MDR.

findet statt

Singen, schreiben, tanzen und gurgeln

„Sehr emotional wurde es bei der Verleihung des Förderpreises an die aus Ungarn stammende Kinga Tóth, die auf der Bühne der Alten Post zu Tränen gerührt um Fassung rang. Dann aber doch noch sehr professionell mit einer fantastisch dargebrachten Performance ihre persönliche Liebe zum Werk Hugo Balls zum Ausdruck brachte. Auf diese Art waren die Lautgedichte des aus Pirmasens stammenden Dada-Begründers noch nie zu hören. Das Publikum in der überfüllten Alten Post war begeistert von der singenden, schreibenden, tanzenden und gurgelnden Sprachwissenschaftlerin“, schreibt Die Rheinpfalz über die Preisverleihung in Pirmasens.

Auch die Pirmasenser Zeitung berichtet. „Kinga Tóths Performance-Kunst brauchte keine Beschreibung, sie baute statt einer Rede gleich eine poetische Wort- und Soundcollage live auf.“ Die „Stadt Pirmasens macht alles richtig“ mit der Auszeichnung von Kinga Tóth und Bov Bjerg (Hauptpreis).

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Lyrik einer jungen Diaspora

Über unsere hebräische Anthologie Was es bedeuten soll und unsere Berliner Release-Lesung in der Lettrétage berichtet Ralf Balke von der Jüdischen Allgemeinen. „… in den vergangenen Jahren zog es zahlreiche Israelis ins Ausland. Vor allem in Berlin ist eine äußerst kreative und vielfältige israelische Szene entstanden. Man lebt zwar in Deutschland, spricht häufig auch mittlerweile die Sprache, aber schreibt weiterhin auf Hebräisch. Eine quasi eigenständige Stilrichtung konnte sich so weltweit herauskristallisieren, das »Ivrit Diasporit«, zu Deutsch: das Hebräisch der Diaspora. ‚Das führt natürlich zu der Frage, wie man eine Literatur am Leben erhält und weiterentwickeln kann, wenn man als Israeli in einem anderen Land lebt‘, sagt Schiffer.“

Wie sehr die Erfahrungen von Diaspora und Migration in das Schreiben einfließen, bringt auch Maya Kuperman auf den Punkt: „Migration ist eine sehr nachhaltige Erfahrung, die einer der zentralen Gegenstände meiner Texte geworden ist, seit ich hier lebe.“

Fazit der Jüdischen Allgemeinen: „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, der hebräischen Lyrik in Deutschland Aufmerksamkeit zu verschaffen.“ Der ganze Beitrag kann hier nachgelesen werden.

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Ping Friday Bücherpaket

Zum Ping Friday haben wir wieder ein Bücherpaket geschnürt, das die drei Anthologien mit neuer dänischer, griechischer und hebräischer Lyrik umfasst. Dazu legen wir eine Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur und eine parasitäre Umhängetasche. Das alles gibt es für 45,- €.

Die Kölner*innen sind am Ping Saturday (30.11.) eingeladen, zu unserem Xmas Ping in die Räume des Kunts e.V., Odenwaldstr. 41 nach Kalk/Humboldt-Gremberg zu kommen. Von 14-22 Uhr gibt es stündlich Lesungen, Musik, Kunst und natürlich unsere Bücher. Wer mag, kann dort auch das Bücherpaket erwerben.

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Frankfurter Buchmesse 2019

Auf der Frankfurter Buchmesse sind wir wieder mobil unterwegs. Unser Stand ins ein Karton mit Neuerscheinungen wie Hatte Kurt Cobain eine E-Mail-Adresse? von Audun Mortensen oder Bartel und Gustabalda von Artur Becker.

Am Freitag Abend laden wir zur Verlagslesung mit den Kolleg*innen von KLiteratur und Anschlussfahrtkarte ins Le bureau, Mainzer Landstraße 229, 20 Uhr. Es lesen Adrian Kasnitz, Jonas Linnebank, Audun Mortensen, Kinga Tóth u.a.

Audun Mortensen kann man am Samstag zweimal erleben. Einmal um 12 Uhr auf der Messe, wenn er mit Frank Willmann u.a. über Heimat, Identität und Fußball diskutiert. Und am Nachmittag, wenn die norwegische Autoren-Fußballnationalmannschaft gegen die deutsche spielt (18h, SG Bornheim Grün-Weiß, Berger Str. 385b).

Sehen wir uns auf einen Kaffee?

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