Wahrnehmungsflash

„Adrian Kasnitz zeigt furios, was Lyrik kann: das Koordinatensystem unseres Lebens poetisch zu verdichten“, schreibt Björn Hayer im aktuellen Bücher-Magazin (April/Mai 2018) über Kalendarium #3 und insbesondere das Gedicht Organe. „Atemlos werden wir darin mitgerissen und geraten in einen regelrechten Wahrnehmungsflash“.

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Viermal Kalendarium

Viermal ist das Kalendarium von Adrian Kasnitz schon erschienen. Die Gedichte für Januar, Februar, März und April sind als Einzelbände erhältlich, können auch weiterhin abonniert oder aber als Paket (4x Kalendarium à 40,- €) bestellt werden. Alle, die jetzt ein Kalendarium-Abo oder ein -Paket bestellen, erhalten zusätzlich den Gedichtband Den Tag zu langen Drähten von Kasnitz kostenlos dazu.

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Adrian Kasnitz: Kalendarium #4

Ein weiterer Monat folgt im Kalendarium-Projekt und legt sich wie ein Jahresring um die Zeit. Einerseits ergänzt Monat um Monat das komplette Jahr. Andererseits wächst Schicht um Schicht über das Referenzjahr.  Kalendarium #4 von Adrian Kasnitz beeinhaltet 30 April-Gedichte und vier Polaroid-Collagen des Autors. Das Lektorat besorgte diesmal Kathrin Bach. Das Umschlagkonzept stammt wie immer vom Kölner Graphikbüro Kikkerbillen.

04.04. [Schwarzarbeit]

Für diese Furche bitte den Finger benutzen
einen Faden spannen, den Finger ins Schwarz senken

einen Faden von Zeile zu Zeile spannen
einen Finger in jeden Vers stecken, jede Wunde

den Fluchtpunkt in der Wunde suchen, im Wort
aus jedem Vers, jeder Wunde, jedem Wort wächst ein Feld

dieses Feld bitte mit der Zunge berühren

Adrian Kasnitz: Kalendarium #4. Gedichte, 44 Seiten, Preis: 10,- € – ist ab sofort lieferbar

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Adrian Kasnitz, 1974 an der Ostsee geboren, aufgewachsen in den westfälischen Bergen, lebt in Köln. Von ihm erschienen zuletzt die Gedichtbände Kalendarium #1 bis #3 (parasitenpresse 2015f.), und Glückliche Niederlagen (Sprungturm 2016) sowie der Roman Bessermann (Launenweber 2017).

Was wir 2018 vorhaben

Das Jahr 2017 ging für uns mit den beiden Lyrikanthologien aus Griechenland und Dänemark zuende. 2018 starten wir mit einem Relauch unserer paradosis-Reihe, die ja immer für überraschende Textformen offen war, und zwar mit Prosa von Luise Boege (siehe Coverabbildung, Artwork von Mirjam Elburn, erscheint Ende Januar). Neben der Fortsetzung des Kalendariums von Adrian Kasnitz mit dem 4. Teilband, rückt mit Walter Fabian Schmids Debütband auch die Schweiz in unseren Fokus, die bislang unter den deutschsprachigen Ländern fehlte. Überhaupt wird 2018 wieder sehr international. Die erste Jahreshälfte ist südamerikanisch geprägt. Zum einen bringen wir ein Fotobuch mit Straßen-Aufnahmen aus Chile von Manuel Araneda heraus, den wir vor einem Jahr in Santiago kennengelernt haben, gefolgt von Gedichten von Enrique Winter (Chile) und Rafael Cadenas (Venezuela). Neue Gedichtbände aus Belgien, Lettland, Mazedonien und Österreich sind für die späteren Monate des Jahres geplant. Aber auch die hiesige Szene wird natürlich nicht vergessen.

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Unsere Besten 2017

Wie immer zum Jahresende gibt es bei uns eine kleine Ehrentafel der besten Titel des vergehenden Jahres (Zeitraum Januar bis November 2017). Das sind in alphabetischer Reihenfolge:

Kathrin Bach: Schwämme

Andreas Bülhoff: die innenwelt der außenwelt der innenwelt

Christoph Danne: Aufwachräume

Pablo Jofré: Abecedar

Adrian Kasnitz: Kalendarium #3

Kleine Tiere zum Schlachten. Neue Gedichte aus Griechenland

Bernd Lüttgerding: Stäubungen

Mario Osterland: heimische Arten

Bastian Schneider: Irgendwo, jemand

Kinga Tóth: Wir bauen eine Stadt

Unsere Besten sind auch als Bücherpaket zu haben. Alle zehn Titel erhalten Sie zusammen zum Preis von 90,- € (portofrei). Die ersten 5 Besteller*innen dürfen sich ein T-Shirt aus unserem Sortiment aussuchen. Also zugreifen!