Die Viren sollen krepieren

Lydia Haider erfindet ihre ganz eigene Form zwischen Prosa, Lyrik, Wüterich, den Haiderschen Gesang: unversöhnlich, aggressiv, präzise schneidend. Sie benutzt ziemlich scharfkantige, hochgereizte Bilder, ohne Rücksicht auf Gewohnheiten. Obwohl des Öfteren fast das Gewand der Büttenrede durchscheint, eine trunkene Kanzel in Weißglut, alle Verstärker auf full gain, wirken ihre Texte nicht billig, im Gegenteil. Durchdacht, ohne Skrupel gezielt abgefeuert. Weder oberflächlich, noch mit Tiefgang. Ein mutiger Batzen Bellen von Autorin und Verlag. Hart, komisch, echt?“, schreibt Jonis Hartmann in einer Besprechung über Wort des lebendigen Rottens bei Fixpoetry.

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