Mario Osterland: final image

Letzte Besuche, letzte Gespräche, letzte Verabschiedungen auf ein Wiedersehen. Wann immer uns die Nachricht vom Tod eines uns nahestehenden Menschen erreicht, erinnern wir uns daran, wann wir zuletzt mit ihm oder ihr gesprochen, wann wir ihn oder sie zuletzt gesehen haben. Diese letzten Eindrücke nehmen, neben all den anderen Momenten, die man im Gedächtnis behält, eine Sonderstellung in unseren Erinnerungen ein. Wie aber verhält es sich mit verstorbenen Berühmtheiten? Prominente Musiker, Schriftsteller, Schauspieler, die fast ihr ganzes Leben lang im Rampenlicht standen, unzählige Male fotografiert, gefilmt und interviewt. Persönlichkeiten, die wir in ihrem öffentlichen Leben begleitet haben und gleichzeitig Teil unseres Lebens werden ließen. Begleiter und Begleitete, die wir bejubeln und bewundern, irgendwann betrauern, vielleicht sogar wie verstorbene Freunde.

Die neuen Texte von Mario Osterland beschreiben diese letzten Bilder. Zusammen mit den Tusche-Zeichnungen von Alexander Neugebauer entsteht ein Album persönlicher Ikonen.

Vom 4. März bis zum 6. Mai 2020 ist auch die gleichnamige Ausstellung in der Villa Rosenthal in Jena zu sehen. Zur Vernissage am 4.3. stellen Mario Osterland und Alexander Neugebauer auch das Buch vor. Am 1.4. wird der Film last days von Gus Van Sandt geziegt, in den Mario Osterland einführt. Zur Vernissage am 6.5. besucht die parasitenpresse Jena. Es lesen dann Dominik Dombrowski, Adrian Kasnitz und Sünje Lewejohann.

Mario Osterland: final image. Ein Album, mit Zeichnungen von Alexander Neugebauer, 78 Seiten, 12,- € – ab sofort lieferbar

(Hinweis für Abonnent*innen: Sonderausgabe, nicht im Abo enthalten)

Cover Osterland final

Mario Osterland, geboren 1986 in Mühlhausen/Thüringen, lebt in Erfurt. Studierte Germanistik, Komparatistik und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. In der parasitenpresse erschienen bereits heimische Arten (2017) und In Paris (2014).

Alexander Neugebauer, geboren 1980 in Gera, wo er als frei­schaffender Künstler und Dozent lebt. Er besuchte u.a. Malereikurse bei Barbara Toch an der Musik­ und Kunstschule „Heinrich Schütz“ Gera. Seit 2004 verschiedene Einzel­- und Gruppenausstellungen deutschlandweit.

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