Make Nippes weird again

„A.P. Petermann lieben diesen nachweislich langweiligsten aller halbwegs hippen Kölner Stadtteile besonders wegen seiner Skurrilitäten. Eine Frau glaubt, in den Brombeeren an der Linie 13 den Knochenkalk der Toten des zweiten Weltkriegs zu schmecken; der mittlerweile verstorbene Maler Konstantin wohnte am Baudriplatz in einem Zelt und war ein Fundus kunsthistorischen Wissens. Und die nur drei Hausnummern lange Nettelbeckstraße wird zum Parcours für das gemütliche Schlendern, das so perfekt zu diesem Stadtteil passen könnte, wenn er nicht durch die Hippness-Träume der bourgeoisen Bohème immer wieder etwas anstrengend würde“, schreibt Christian Werthschulte in der aktuellen Ausgabe der StadtRevue (2/2020) über das Nippes Alphabet von A.P. Petermann.

Cover Nippes Alphabet

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