Doppelte Logik aus Sprachklang und Sinn

„‚Finger ist proteisch, Prothese, hangend an anderem.‘ Und dieses Andere kann eben eine Hand sein, oder ein anderes Wort. Der Fortgang des Textes folgt dieser doppelten Logik aus Sprachklang und Sinn, das heißt, er springt, und der Sprachklang zeigt das, was wir für Wahrheit halten, als fragile Konstruktion“, schreibt Jan Kuhlbrodt in einer Besprechung von Karin Fellners neuem Gedichtband eins: zum andern für das Signaturen-Magazin. Und weiter: „Regelrecht ausgeflippt bin ich bei der Lektüre des Zyklus der mit Schaf hoch Schaf hoch betitelt ist. Nicht nur dass ich hier auf ein sprechendes Schaf traf, nein es war obendrein noch theoretisch bewandert, kannte sich aus mit Darwins Evolutionstheorie und den Verwerfungen des Anthropozän. Ein sehr gegenwärtiges Schaf also.“
Cover Fellner eins

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