parasitenpresse

Karin Fellner: Ohne Kosmonautenanzug

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Zehn Jahre ist es her, dass Avantgarde des Schocks von Karin Fellner in der parasitenpresse erschienen ist. Dann folgten zwei Gedichtbände im Yedermann Verlag. Und nun ist sie wieder da, mit neuen Gedichten. In dem Band Ohne Kosmonautenanzug lässt sie vier verschiedene Frauen durch urbane, anthropomorphe und sphärische Landschaften irren.

„Die Närrin ergibt sich in chimärenhafter Adaption einer denaturierten Welt, wandert in Arealen aus Plastik, industriellen und Obi-artigen Kunststoffen, wie eine Hirtin von dazumal, ganz kundig, inmitten der chemischen Auswüchse. Heimisch begegnet sie, wie einst Droste-Hülshoff, den Blumen, den Stätten und dem Gewürm einer post-post-modernen giftigen Schöpfung“, beschreibt die Künstlerin Tamara Ralis einen dieser Zyklen.

Karin Fellner wurde 1970 in München geboren, wo sie heute (wieder) wohnt. Sie studierte Psychologie in Konstanz sowie Literaturwissenschaften in München und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und freie Lektorin. 2005 erhielt sie den Förderpreis beim Leonce-und-Lena-Wettbewerb in Darmstadt, 2006 den Förderpreis für Lyrik der Internationalen Bodenseekonferenz, 2008 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur und 2012 den Medienpreis (RAI Sender Bozen) beim Lyrikpreis Meran.

Ohne Kosmonautenanzug erschient heute in der Taschenbuch-Reihe Die nummernlosen Bücher und ist ab sofort in ausgewählten Buchhandlungen zu finden oder hier direkt bei uns bestellbar.

Karin Fellner: Ohne Kosmonautenanzug. Gedichte, 46 Seiten, Preis: 9,- €

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