Schlachtgewicht, erste Leseeindrücke

Zwei Leseeindrücke zu Schlachtgewicht sind mittlerweile im Netz nachzulesen. Moritz Malsch von der Berliner Lettrétage sagt auf Literaturport: „Georg Leß evoziert eine eigentümliche Mischung aus Schönheit und Befremden, hohem Ton und trivialen Versatzstücken, Erschaudern und Kalauer, wie es sonst vielleicht nur ein sehr guter Horrorfilm schafft.“ Und Armin Steigenberger (Literaturzeitschrift außer.dem) schreibt auf Fixpoetry: „Die Gedichte von Georg Leß sind unkonventionell. Wäre da nicht eine Überschrift wie If Nancy doesn’t wake up screaming she won’t wake up at all, könnte man das zugehörige Gedicht vielleicht als ‚Landschaftsbild mit Lemur‘ bezeichnen. So werden urbane Erlebnisse mit Anklängen an Bukolik überschrieben, Kindheitserinnerungen zwischengeschnitten, alttestamentarische Wendungen angetäuscht und Landschaftliches verwoben mit Bildern aus der Tierwelt. Auch ein Titel wie Kondorlied täuscht ironisch an. Ein anderes Gedicht endet auf jetzt stellt sich ein Antwort aufrecht oder nie. Oft gibt es ein lyrisches Wir. Dazwischen stehen Gedichte mit unvermittelter Sie-Anrede. Doch auch das ist niemals Methode. Die spürbare Freude am Umgang mit Sprache ist dabei nur ein Nebeneffekt und man freut sich, dass bei Leß die Sprache selbst hochkreatives Spielareal ist.“

Schlachtgewicht

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